Bild folgtKI-generierte IllustrationCladonia (Cladina) subsp.
Diese Lebewesen aus der Gruppe der Cladina (Cladina) erkennst du an ihrem auffällig strauchartig verzweigten Wuchs, der oft dichte Polster auf dem Boden oder an Baumstämmen bildet. Es handelt sich hierbei um Flechten, also eine Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) aus Pilzen und Algen. Du findest sie in deinem Garten vor allem an hellen, eher nährstoffarmen Stellen, wo sie als Pioniere (Erstbesiedler) den Boden für andere Lebensformen vorbereiten. Da sie keine Wurzeln besitzen, nehmen sie ihre Nahrung und Feuchtigkeit direkt über die Oberfläche aus der Luft und dem Regenwasser auf. In deinem Garten sind sie nützlich, da sie zur Bodenbildung beitragen und Kleinstlebewesen wertvollen Lebensraum bieten. Du kannst sie als Bioindikatoren (Anzeiger für Umweltqualität) betrachten, da sie empfindlich auf Luftverschmutzung reagieren. Als Gärtner musst du nichts Besonderes beachten, außer ihnen ihren Platz zu lassen und auf chemische Düngemittel in ihrer Nähe zu verzichten. Sie wachsen sehr langsam, oft nur wenige Millimeter im Jahr, und beeinträchtigen andere Gewächse in keiner Weise. Wenn du diese Organismen entdeckst, ist das ein Zeichen für ein naturbelassenes und gesundes Gartenklima. Bewahre einfach die Ruhe an ihren Standorten, um ihre empfindlichen Strukturen vor Trittschäden zu schützen.
Diese Organismen sind für dich, deine Kinder und deine Haustiere vollkommen harmlos. Da viele Arten dieser Gruppe empfindlich auf Umweltveränderungen reagieren und teilweise unter Naturschutz stehen, solltest du sie an ihrem Standort belassen. Sie sind ein wertvoller Teil der biologischen Vielfalt in deinem Garten.
Die Gattung Cladina (Cladina) gehört zur Familie der Cladoniaceae und ist in ganz Mitteleuropa verbreitet. Diese Flechten stellen eine faszinierende Verbindung dar, bei der ein Pilz das schützende Gerüst bildet und mikroskopisch kleine Algen durch Photosynthese (Energiegewinnung aus Licht) die Versorgung übernehmen. Sie besiedeln bevorzugt Standorte, die für viele andere Gewächse zu karg oder zu trocken sind. Ihre ökologische Bedeutung liegt vor allem in der Erstbesiedlung von vegetationsfreien Flächen und der langsamen Zersetzung von Substraten.
1 Video zu Cladonia (Cladina) subsp.

•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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