Bild folgtKI-generierte IllustrationClostera pigra
Auch bekannt als: Kleiner Raufußspinner
Du erkennst den Kleinen Raufußspinner (Clostera pigra) an dem markanten, dunkel-schokoladenbraunen Fleck an den Spitzen der Vorderflügel, der sich deutlich vom restlichen graubraunen Körper abhebt. In deinem Garten tritt dieser Nachtfalter meist in zwei Generationen pro Jahr auf, wobei die erste im April und Mai, die zweite im Juli und August fliegt. Die Weibchen legen ihre Eier in kleinen Gruppen oder Reihen auf der Unterseite der Blätter ab. Als Larve, also Raupe, ernährt sich das Tier vorwiegend von heimischen Weidenarten wie der Ohr-Weide (Salix aurita) oder der Grau-Weide (Salix cinerea), aber auch von der Zitterpappel (Populus tremula). Die Raupen sind polyphag (viele verschiedene Futterpflanzen nutzend) und spinnen sich oft zwischen Blättern ein. Zum Überwintern nutzt das Tier das Stadium der Puppe (Ruhestadium während der Metamorphose), wobei der Kokon gut geschützt in der Laubschicht am Boden liegt. Du kannst diesen nützlichen Falter fördern, indem du heimische Weiden anpflanzt und das herbstliche Laub unter den Gehölzen liegen lässt. Ein naturnaher Garten mit Totholz und ungestörten Ecken bietet dem Tier die nötige Sicherheit für die Überwinterung. Da der Falter eine kalte Temperaturnische (bevorzugt kühlere Klimate) besetzt, profitiert er besonders von schattigen, feuchten Gartenbereichen.
Der Kleine Raufußspinner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Er besitzt keine Brennhaare und ist für Menschen und Haustiere absolut unbedenklich. Aufgrund des Rückgangs natürlicher Weidenstandorte ist er regional schützenswert; lass die Kokons im Herbstlaub daher bitte unberührt.
Der Kleine Raufußspinner gehört zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa heimisch und in Ländern wie der Schweiz und Belgien weit verbreitet, wobei er kühlere Klimate bevorzugt. Mit einer Masse von etwa 0,02 Gramm ist er ein eher kleinerer Vertreter seiner Familie. Charakteristisch für Laien ist die behaarte Körperoberfläche und die spezielle Ruhehaltung, bei der das Hinterleibsende oft nach oben gestreckt wird. Seine Lebensweise ist eng an Bestände von Weiden und Pappeln gebunden, die in Auen oder feuchten Waldrändern vorkommen.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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