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Closterium acerosum
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Auch bekannt als: Closterium acerosum
An ihrer nadelartig zugespitzten, fast spindelförmigen Gestalt lässt sich (Closterium acerosum) unter dem Mikroskop sofort erkennen. In deinem Gartenteich gehört sie zu den Zieralgen (Desmidiaceen), einer Gruppe von einzelligen Grünalgen, die für ein gesundes biologisches Gleichgewicht im Wasser sorgen. Als wichtiger Teil des Phytoplanktons (pflanzliche Kleinstlebewesen) dient sie im Wasser lebenden Kleinstkrebsen als lebensnotwendige Nahrungsgrundlage. Auch wenn du sie mit bloßem Auge kaum wahrnimmst, zeigt ihre Anwesenheit eine aktive, mikroskopische Lebensgemeinschaft in deinem Gartenwasser an. Schau mal genauer hin, wenn du eine Wasserprobe unter die Lupe nimmst – du wirst staunen, was in deinem Teich alles lebt!
Winziger Sauerstoffspender: Das unsichtbare Kraftwerk für einen gesunden Teich.
In deinem Teich ist diese Alge ein bedeutender Primärproduzent (Erzeuger organischer Substanz). Sie wandelt Sonnenlicht in Energie um und bildet damit das Fundament der Nahrungskette im aquatischen Ökosystem. Winzige Wasserflöhe und andere Kleinstlebewesen ernähren sich von ihr und werden wiederum zur Beute für Libellenlarven oder Molche. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Sauerstoffproduktion und der Nährstoffbindung im Wasser. Ein artenreiches Plankton ist das unsichtbare Herzstück eines funktionierenden, lebendigen Gartenteichs.
Nach den vorliegenden Daten gilt (Closterium acerosum) als nicht kindersicher. Auch wenn die Alge selbst keine Gifte wie manche Blaualgen produziert, sollten Kinder beim Spielen am Teich immer beaufsichtigt werden. Da man diese Art mit bloßem Auge nicht von anderen, potenziell problematischen Kleinstlebewesen im Teichwasser unterscheiden kann, ist Vorsicht im Umgang mit stehendem Wasser geboten.
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(Closterium acerosum) ist eine einzellige Grünalge aus der Ordnung der Jochalgen (Zygnematales). In unserer Region ist sie unter anderem in Österreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt nährstoffreiche, stehende Gewässer. Die Zellen sind meist leicht gebogen und besitzen an den Enden oft kleine Vakuolen (Flüssigkeitsbläschen), in denen winzige Kristalle tanzen – ein Merkmal, das man bei dieser Gattung häufig findet. Im Gegensatz zu vielen Fadenalgen bildet diese Art keine langen Netze, sondern lebt als Einzelzelle frei schwebend im Wasser.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.