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Colchicum bulbocodium
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Auch bekannt als: Frühlingslichtblume
Unverwechselbar ist die Frühlings-Lichtblume (Colchicum bulbocodium) durch ihre sternförmigen, rosavioletten Blüten, die oft schon im Februar direkt aus dem Boden sprießen, noch bevor die schmalen Blätter voll entwickelt sind. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als eine der ersten Nahrungsquellen des Jahres, wenn die meisten anderen Pflanzen noch im Winterschlaf verharren. Wenn du im Vorfrühling Leben in deine Beete bringen möchtest, ist diese kleine Kostbarkeit genau das Richtige für dich. Achte jedoch auf einen Standort, der für Kinder nicht frei zugänglich ist.
Früher Farbtupfer: Die Lichtblume weckt deinen Garten schon im Februar.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Frühlings-Lichtblume aufgrund ihrer sehr frühen Blütezeit ökologisch wertvoll. Sie stellt für früh fliegende bestäubende Insekten eine der ersten verfügbaren Nektar- und Pollenquellen dar, sobald die Temperaturen an sonnigen Tagen im Februar ansteigen. Da die Art in Österreich heimisch ist, ist sie optimal an die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst. Da in der Datenbank keine spezifischen Beziehungen zu Schmetterlingsraupen oder spezialisierten Wildbienen gelistet sind, liegt ihr Hauptnutzen in der allgemeinen Stärkung des Nahrungsangebots im kritischen Vorfrühling. Sie fördert so die Vitalität der ersten Insektengenerationen des Jahres.
Die Frühlings-Lichtblume ist in allen Pflanzenteilen stark giftig und daher nicht kindersicher. Sie enthält Zellgifte, die bereits in geringen Mengen gefährlich sein können. Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit dem ungiftigen Frühlings-Krokus (Crocus vernus); ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Staubblätter: Die Lichtblume hat sechs, der Krokus nur drei.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0,091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Lichtblume benötigt einen vollsonnigen und warmen Standort, um ihre volle Blütenpracht zu entfalten.
Die Frühlings-Lichtblume (Colchicum bulbocodium) ist ein Vertreter der Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae) innerhalb der Ordnung der Lilienartigen (Liliales). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet in unserer Region liegt vor allem in Österreich, wo sie auf sonnigen Gebirgswiesen und in lichten Bergwäldern vorkommt. Morphologisch (gestaltlich) ist sie durch sechs Staubblätter gekennzeichnet, was sie deutlich vom ähnlichen Krokus unterscheidet. Als Geophyt (Pflanze, die ungünstige Zeiten in Speicherorganen unter der Erde überdauert) nutzt sie eine Knolle als Überlebensstrategie.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.