Bild folgtKI-generierte IllustrationCollinsia inerrans (O.Pickard-Cambridge, 1885)
Das Ackerpionierspinnchen (Collinsia inerrans) gehört zur Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae) und ist an seiner sehr geringen Körpergröße sowie dem Bau horizontaler Netze erkennbar. Diese Spinne nutzt die Strategie der Baldachinnetze (waagerechte Gespinste), um herabfallende Kleinstinsekten zu erbeuten. Ihr bevorzugter Lebensraum ist die bodennahe Krautschicht (Schicht der krautigen Pflanzen) in offenen Gartenbereichen. In Deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Nützling, indem sie zur Regulation von Blattläusen und anderen kleinen Schädlingen beiträgt. Als Gartenbesitzer kannst Du dieses Tier unterstützen, indem Du Bodenstrukturen und das Fallaub (abgestorbene Blätter) unangetastet lässt. Die zarten Gespinste sollten nach Möglichkeit nicht entfernt werden, da sie die Lebensgrundlage dieser Art darstellen. Da sie als Pionierart (Art, die neu entstandene Lebensräume schnell besiedelt) gilt, besiedelt sie bevorzugt Flächen, die noch wenig bewachsen oder frisch bearbeitet sind. Ein naturnaher Umgang mit offenen Bodenstellen fördert ihre Ansiedlung nachhaltig.
Da für diese Art keine spezifischen Zeitangaben in der Datenbank vorliegen, können keine gesicherten Aussagen über die monatlichen Aktivitätsphasen oder den Fortpflanzungszyklus getroffen werden.
Für den Menschen ist dieses Spinnchen vollkommen harmlos, da es aufgrund seiner winzigen Größe die menschliche Haut nicht durchdringen kann. Es besteht kein Risiko durch Bisse oder Gift für Gartenbesitzer oder Haustiere.
Diese Art wird taxonomisch in die Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) eingeordnet. Ihr nachgewiesenes Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Das Ackerpionierspinnchen (Collinsia inerrans) führt eine versteckte Lebensweise in der Bodenvegetation. Aufgrund ihrer winzigen Körpermaße wird sie oft übersehen, ist aber ein fester Bestandteil der heimischen Fauna.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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