Bild folgtKI-generierte IllustrationColostygia turbata
Auffällig ist die zarte Gestalt und die geringe Körpergröße von Colostygia turbata, einem Nachtfalter, der mit einer Körpermasse von etwa 0,0073 Gramm ein extremes Leichtgewicht darstellt. Wenn du dieses Tier in deinem Garten beobachtest, geschieht dies meist in der Zeit von Mai bis September, wobei er kühle Standorte (Kältenische) bevorzugt. Da der Falter monophag (auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert) ist, stellt er sehr spezifische Ansprüche an seinen Lebensraum. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe), die in der Krautschicht (die bodennahe Vegetation) Schutz vor extremen Witterungen sucht. Du kannst diesen nützlichen Gartenbewohner fördern, indem du schattige, kühle Ecken mit heimischen Wildpflanzen bewahrst und auf Pestizide verzichtest. Da Colostygia turbata in der Schweiz heimisch ist und dort zwischen 1973 und 2018 lediglich 289 Mal dokumentiert wurde, ist er ein seltener und wertvoller Gast. Achte darauf, im Herbst nicht alle Pflanzenteile zurückzuschneiden, damit die überwinternden Raupen ein sicheres Quartier finden. In deinem Garten trägt er als Teil der Nahrungskette und als Bestäuber zur ökologischen Stabilität bei.
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt keine Stacheln oder Beißwerkzeuge, die dem Menschen gefährlich werden könnten, und sollte aufgrund seiner Seltenheit nicht berührt oder umgesiedelt werden.
Colostygia turbata ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art ist in der Schweiz heimisch und zeichnet sich durch eine Spezialisierung auf kühle klimatische Bedingungen aus. Mit einer geringen Körpermasse von rund 0,0073 Gramm gehört sie zu den kleineren Vertretern ihrer Ordnung. Die Datenlage aus der Schweiz mit 289 Sichtungen über 45 Jahre unterstreicht die Bedeutung naturnaher Lebensräume für den Fortbestand dieser spezialisierten Art.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →