Bild folgtKI-generierte IllustrationCommelina communis
Auch bekannt als: Gemeine Tagblume, Commelina communis, Gewöhnliche Tagblume
Wer die Gewöhnliche Commeline (Commelina communis) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre zwei intensiv blauen oberen Blütenblätter sind im Gartenreich fast einmalig. Diese krautige Pflanze (nicht verholzt) ist für dich als Naturgärtner besonders interessant, wenn du im Hochsommer farbliche Akzente setzen möchtest. Mit ihren breiten Blättern (breitblättrig) bildet sie dichte Teppiche auf dem Boden. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, fungiert sie primär als strukturelles Element. Du solltest jedoch beachten, dass sie nicht als kindersicher eingestuft ist. Wenn du sie an den richtigen Platz setzt, bereichert sie deine grüne Oase ungemein.
Intensives Himmelblau: Die seltene Farbe für deinen Hochsommergarten.
Zur ökologischen Bedeutung liegen für diese Art derzeit keine spezifischen Bestäubungsdaten vor. Bekannt ist jedoch, dass ihre Samen mit einem Gewicht von 8,48 mg zu den schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) zählen, was eine Kurzdistanz-Ausbreitung oder eine Verteilung durch Tiere begünstigt. Die Blütezeit von Juli bis August füllt eine wichtige Lücke im Hochsommerangebot deines Gartens. Als krautige Pflanze (nicht verholzt) trägt sie zur Bodenbedeckung und zum Kleinklima bei. Auch wenn konkrete Raupen-Wirtspflanzen-Nachweise fehlen, bietet die Blattfläche von über 1300 Quadratmillimetern Lebensraum für diverse Kleinstlebewesen.
Die Gewöhnliche Commeline ist laut Datenlage nicht kindersicher. Du solltest daher sicherstellen, dass Kinder oder Haustiere keine Teile der Pflanze verzehren. Im Falle eines Unfalls oder bei Vergiftungsverdacht kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühling (März bis Mai) oder Herbst (September bis November) nutzen.
Wähle einen Standort, der der Pflanze ausreichend Raum für ihre krautigen Triebe bietet.
Der Boden sollte feinkrümelig sein, damit die 8,48 mg schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) gut keimen können.
Da sie nicht verholzt (keine festen Holzstämme bildet), benötigt sie keine aufwendigen Schnittmaßnahmen.
Achte auf die Selbstaussaat, da die schweren Samen oft in direkter Nähe der Mutterpflanze zu Boden fallen.
Berücksichtige bei der Platzierung, dass die Pflanze als nicht kindersicher gilt.
Im Spätherbst können die abgestorbenen Triebe als Winterschutz auf dem Beet verbleiben.
Gute Partnerin: Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist heimisch, teilt ähnliche Standortansprüche und ergänzt die blauen Blüten ökologisch sinnvoll.
Die Gewöhnliche Commeline gehört zur Familie der Commelinagewächse (Commelinaceae) in der Ordnung der Commelinaartigen (Commelinales). In Mitteleuropa tritt sie meist als Neophyt (eingebürgerte Pflanze) auf Ruderalstandorten (vom Menschen geprägte, oft kiesige Flächen) oder an Gartenrändern auf. Ein auffälliges Merkmal ist die Blüte mit zwei großen, blauen und einem kleinen, weißen Blütenblatt. Die Pflanze wächst rein krautig (ohne Bildung von Holz) und besitzt Blätter mit einer Fläche von etwa 1348 Quadratmillimetern, was ihr ein sehr lebendiges Erscheinungsbild verleiht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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