Bild folgtKI-generierte IllustrationCommelina communis
Auch bekannt als: Gemeine Tagblume, Commelina communis, Gewöhnliche Tagblume
An ihren zwei leuchtend blauen, fast rundlichen oberen Kronblättern und dem dritten, kleineren weißen Blatt darunter lässt sich die Gewöhnliche Commeline (Commelina communis) sofort erkennen. Sie ist eine Bereicherung für halbschattige Gartenbereiche, in denen sie mit ihrem dichten Wuchs den Boden vor dem Austrocknen schützt. Da für diese Art keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen in der Datenbank vorliegen, gilt sie vor allem als wertvoller Bestandteil für die strukturelle Vielfalt an feuchten Standorten. Wenn du einen frischen Boden im Garten hast, solltest du dieser zarten Schönheit eine Chance geben.
Himmelblaue Kurzzeit-Schönheit für feuchte Gartenstunden.
Nach aktuellen Datenbankdaten liegen für die Gewöhnliche Commeline (Commelina communis) keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern oder Raupenfutterpflanzen vor. Ihr ökologischer Wert im Garten ergibt sich primär aus der Bodenabdeckung an feuchten Stellen, was das Kleinklima für Bodenorganismen stabilisiert. Da keine quantitativen Nektardaten verfügbar sind, kann keine Aussage über die spezifische Versorgung von Wildbienen getroffen werden. In Österreich ist sie als heimische Art Teil der regionalen Biodiversität und besetzt ökologische Nischen auf nährstoffreichen, feuchten Böden, die von vielen anderen Zierpflanzen gemieden werden.
Die Gewöhnliche Commeline (Commelina communis) wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht bei Kleinkindern geboten ist. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der einzigartigen asymmetrischen Blütenform und der blauen Färbung kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen Standort im Halbschatten oder in der Sonne, sofern der Boden ausreichend feucht bleibt.
Die Erde sollte nährstoffreich und humusreich sein; die Pflanze gilt als nitrophil (stickstoffliebend).
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte auf eine gleichmäßige Wasserversorgung, da die Pflanze keine längeren Trockenperioden verträgt.
Die Vermehrung ist unkompliziert durch Stecklinge oder das Teilen bewurzelter Stängelknoten möglich.
Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, kann aber nach der ersten Blühphase erfolgen, um einen kompakteren Wuchs zu fördern.
Da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft ist, empfiehlt sich ein Platz abseits von Spielflächen.
Gute Partnerin: Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte Standorte und bilden ein harmonisches blaues Farbspiel.
Die Gewöhnliche Commeline (Commelina communis) gehört zur Familie der Commelinengewächse (Commelinaceae) innerhalb der Ordnung der Commelinalartigen (Commelinales). In der Region ist sie vor allem in Österreich heimisch, wo sie bevorzugt auf Ruderalstellen (unbebautes Brachland) und in feuchten Säumen siedelt. Morphologisch zeichnet sie sich durch einen krautigen, oft kriechenden Wuchs aus, wobei die Stängel an den Knoten (Verdickungen am Stängel) Wurzeln bilden können. Ihre Blüten sind nur für wenige Stunden am Vormittag geöffnet, was ihr auch den Namen Tagblume eingebracht hat.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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