Bild folgtKI-generierte IllustrationCorallium rubrum
Auch bekannt als: Edelkoralle, Rote Edelkoralle
Die Edelkoralle (Corallium rubrum) ist ein festsitzendes Nesseltier (Cnidaria), das baumartige Kolonien im Salzwasser bildet. In Deinem Garten in Mitteleuropa kommt dieses Tier unter natürlichen Umständen nicht vor, da es ausschließlich in den Tiefen des Meeres lebt. Die Ernährung erfolgt durch das Filtern von organischen Partikeln und Kleinstlebewesen aus der Wasserströmung. Mit Hilfe ihrer Polypen (Einzeltiere) fängt die Kolonie Nahrung aus der Umgebung auf. Diese sessile (festgewachsene) Lebensweise führt dazu, dass das Tier dauerhaft an einem Standort verbleibt. In seinem natürlichen Habitat übernimmt es eine wichtige Rolle beim Aufbau komplexer Strukturen am Meeresgrund. Für die Gartenpraxis ergeben sich keine direkten Aufgaben oder Beobachtungsmöglichkeiten. Ein ökologisch geführter Garten leistet jedoch einen Beitrag zum allgemeinen Gewässerschutz. So bleiben auch weit entfernte Lebensräume wie jener der Edelkoralle erhalten. Im Februar gibt es für dieses Tier in Deinem Garten keine Aktivität zu verzeichnen. Die Beobachtung heimischer Wasserbewohner im eigenen Teich bietet Dir hier eine greifbare Alternative.
Ein jahreszeitlicher Zyklus für den Garten ist nicht anwendbar, da diese Art ausschließlich im Meer lebt und keine saisonalen Phasen in mitteleuropäischen Gärten durchläuft.
Die Edelkoralle (Corallium rubrum) ist für den Menschen vollkommen harmlos. Da sie ein reiner Meeresbewohner ist, besteht in Deinem Garten keinerlei Kontaktgefahr. Viele Arten dieser Familie sind durch internationale Abkommen streng geschützt.
Taxonomisch wird die Edelkoralle (Corallium rubrum) in die Familie der Coralliidae eingeordnet. Ihr Vorkommen beschränkt sich auf marine (salzwassergeprägte) Lebensräume, weshalb sie in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz nicht wildlebend vorkommt. Als sessiles (fest am Untergrund haftendes) Nesseltier lebt sie in Abhängigkeit von Meeresströmungen und bildet langlebige Kalkstrukturen aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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