Bild folgtKI-generierte IllustrationCoregonus lucinensis
Auch bekannt als: Kleine Maräne, Luzin-Maräne, Luzin-Tiefenmaräne, Quietschbükers
Die Lucin-Maräne (Coregonus lucinensis) ist ein silbriger Fisch mit stromlinienförmigem Körper, der eine Länge von meist unter dreißig Zentimetern erreicht und ausschließlich in tiefen Stillgewässern (stehende Gewässer) lebt. Da keine detaillierten Merkmalsbeschreibungen vorliegen, achte auf die typische Fettflosse (eine kleine Flosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse) der Forellenartigen. Dieser Fisch ist auf eine extrem hohe Wasserqualität angewiesen und bewohnt bevorzugt die kühlen, sauerstoffreichen Tiefenzonen. In Deinem Garten wirst Du ihn kaum finden, es sei denn, Dein Grundstück grenzt an einen der wenigen spezialisierten Seen. Du kannst jedoch zum Schutz beitragen, indem Du Deinen Garten ökologisch bewirtschaftest und den Eintrag von Dünger in lokale Gewässer vermeidest. Die Ernährung dieser Tiergruppe besteht primär aus Zooplankton (winzige, im Wasser schwebende Krebstierchen). Da viele Arten dieser Gattung als FFH-Arten (Tiere nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie) streng geschützt sind, ist ihr Erhalt für die Biodiversität entscheidend. Das Laichverhalten ist an niedrige Wassertemperaturen gebunden und findet oft in den Wintermonaten statt. Ein naturnaher Uferbereich hilft indirekt dabei, das ökologische Gleichgewicht der Gewässer zu stabilisieren. Achte darauf, dass keine Schadstoffe in den Wasserkreislauf gelangen, um diesen empfindlichen Wasserbewohnern eine Chance zu geben.
Diese Fischart ist streng geschützt und darf weder gefangen noch in private Teiche umgesiedelt werden. Sie ist für Menschen völlig ungiftig, reagiert aber äußerst empfindlich auf Berührungen und Wasserverunreinigungen. Der Schutz ihres natürlichen Lebensraums hat oberste Priorität.
Taxonomisch gehört die Lucin-Maräne (Coregonus lucinensis) zur Familie der Salmoniden (Salmonidae) und stellt innerhalb der Gattung der Felchen eine ökologische Besonderheit dar. Die Art lebt endemisch (nur in einem eng begrenzten Gebiet vorkommend) und ist vollkommen an ein aquatisches (im Wasser stattfindendes) Leben angepasst. Ihre Lebensweise ist pelagisch (im Freiwasser schwebend), wobei sie sich von kleinsten Organismen ernährt. Die Verbreitung beschränkt sich auf spezialisierte, tiefe Seen in Mitteleuropa.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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