Bild folgtKI-generierte IllustrationCoreopsis tinctoria
Auch bekannt als: Coreopsis tinctoria
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Schon von weitem fällt das Färber-Mädchenauge (Coreopsis tinctoria) durch seine markanten Blüten mit dem tief dunkelroten Zentrum und den leuchtend gelben Spitzen auf. Diese krautige Pflanze ist ein wahrer Marathonblüher, der von Juli bis tief in den November Farbe in deinen Garten bringt. Da sie auch dann noch Nektar und Pollen liefert, wenn viele gebietsfremd Wildpflanzen bereits verblüht sind, stellt sie eine wertvolle Ressource für die späte Insektensaison dar. Mit ihrer kompakten Höhe fügt sie sich harmonisch in sonnige Beete ein. Wenn du eine unkomplizierte Art suchst, die bis zum ersten Frost überzeugt, triffst du mit ihr die richtige Wahl.
Dauerblüherin bis zum Frost: Ein leuchtender Akzent von Juli bis November.
Die ökologische Stärke dieser Art liegt in ihrer späten Blütezeit, die sich von Juli bis in den November erstreckt. In dieser Phase bietet sie ein wichtiges Nahrungsangebot für Bestäuber, die sich auf die Überwinterung vorbereiten. Da die Samen mit einem Gewicht von 0.232 mg extrem leicht sind, nutzt die Pflanze den Wind zur Fernausbreitung, was zur biologischen Vielfalt in der Umgebung beitragen kann. Mangels spezifischer Daten zu spezialisierten Insektenbesuchern gilt sie als wertvolle Futterpflanze für ein breites Spektrum an Blütenbesuchern. Die stehengelassenen Samenstände können zudem in den Wintermonaten eine Funktion in der Gartenökologie übernehmen. Durch die Blattfläche von 580.0 mm² trägt sie zur Bodenbeschattung bei.
Bitte beachte, dass das Färber-Mädchenauge als nicht kindersicher eingestuft ist. Es sollten keine Pflanzenteile verzehrt werden, da dies zu Unverträglichkeiten führen kann. Im Falle eines Unfalls ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Nov
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.416 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
1.1565 mg/Blüte
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, damit sich die Blütenpracht voll entfalten kann.
Der Boden sollte gut durchlässig sein; vermeide Orte mit Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühjahr zwischen März und Mai in die Erde.
Halte aufgrund der Endhöhe von 0.42 m einen angemessenen Pflanzabstand ein.
Da die Art nicht verholzt, ist kein klassischer Gehölzschnitt nötig.
Entferne regelmäßig verblühte Köpfe, um die Bildung neuer Blüten bis in den November zu fördern.
Eine Vermehrung erfolgt leicht über die feinen Samen, die der Wind im Garten verteilt.
Düngung ist nur bei sehr mageren Böden nötig; meist reicht normaler Gartenboden völlig aus.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat ähnliche Standortansprüche und ergänzt die feine Blattstruktur des Mädchenauges ideal.
Das Färber-Mädchenauge gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Ordnung der Asternartigen. Die Pflanze wächst rein krautig, verholzt nicht und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.42 m. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, ist sie in Mitteleuropa häufig als Gartenpflanze oder seltener als unbeständiger Neophyt (neueingebürgerte Pflanze) auf sonnigen Freiflächen zu finden. Eine morphologische Besonderheit sind die sehr leichten Samen mit einem Diasporengewicht von nur 0.232 mg, was die Fernausbreitung durch den Wind (Anemochorie) begünstigt. Die breitblättrige Blattfläche beträgt im Durchschnitt 580.0 mm².
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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