Bild folgtKI-generierte IllustrationCornus sanguinea subsp. sanguinea
Auch bekannt als: Cornus sanguinea subsp. sanguinea
Du erkennst den Blutroten Hartriegel sofort an seinen im Winter leuchtend blutrot gefärbten Zweigen und den gegenständigen, ovalen Blättern mit den markanten bogenförmigen Blattnerven. Als heimischer Strauch ist er ein unverzichtbares Strukturelement für naturnahe Gärten und dient als wertvoller Baustein in Heckenlandschaften. Er ist ein Indigen (eine bei uns ursprünglich einheimische Art), der hervorragend an unser Klima angepasst ist. Da er in der Roten Liste als ungefährdet geführt wird, bietet er eine stabile Basis für die lokale Artenvielfalt. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die auch im Halbschatten zuverlässig wächst, ist dieser Strauch eine ausgezeichnete Wahl für dich.
Farbenfroher Winteraspekt: Der robuste Heimische mit den blutroten Zweigen.
Als indigene Art ist der Blutrote Hartriegel fest in das heimische Ökosystem integriert. Er geht eine Symbiose mit der Arbuskulären Mykorrhiza (AM) ein, einer Pilzverbindung, die den Boden gesund hält und den Nährstoffkreislauf unterstützt. Durch seinen Wuchs schafft er wichtige Räume für die lokale Fauna und trägt zur Stabilisierung von Waldrändern und Gebüschen bei. In der Roten Liste wird er als ungefährdet eingestuft, was ihn zu einer verlässlichen Wahl für die langfristige Gartenplanung macht. Er ist an Standorte mit mäßiger Feuchtigkeit angepasst und fördert so ein gesundes Mikroklima in deinem Garten.
Der Blutrote Hartriegel ist in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Du solltest daher darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Da keine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten besteht, ist er bei umsichtiger Platzierung dennoch gut für naturnahe Gärten geeignet.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.04 m
Standort: Er bevorzugt den Halbschatten, kommt aber auch an sonnigen Plätzen gut zurecht.
Boden: Der Boden sollte "frisch" sein, was im Gärtneralltag eine gleichmäßige, mäßige Feuchtigkeit bedeutet.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer benötigt er einen normalen Gartenboden mit durchschnittlichem Nährstoffgehalt.
Pflanzzeit: Die ideale Zeit zum Pflanzen ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange kein Frost herrscht.
Feuchtigkeit: Achte darauf, dass der Boden nicht vollständig austrocknet, da die Art eine konstante Grundfeuchte schätzt.
Pflege: Er ist äußerst schnittverträglich und robust gegenüber Rückschnitten.
Vermehrung: Der Strauch bildet Ausläufer und kann so zur Befestigung von Böschungen genutzt werden.
Winteraspekt: Ein regelmäßiger Rückschnitt im Spätwinter fördert den Austrieb neuer, besonders farbintensiver roter Zweige.
Kombination: Eine gute Partnerin ist die Gemeine Hasel (Corylus avellana), da beide ähnliche Ansprüche an frische Böden haben und zusammen eine blickdichte, ökologisch wertvolle Hecke bilden.
Der Blutrote Hartriegel (Cornus sanguinea subsp. sanguinea) gehört zur Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae) innerhalb der Ordnung der Hartriegelartigen. Er ist in Deutschland und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt typischerweise frische, also mäßig feuchte Standorte in Gebüschen und an Waldrändern. Ein biologisches Merkmal ist die Verbindung mit der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer Form der Pilz-Wurzel-Symbiose, die dem Strauch bei der Nährstoffaufnahme hilft. Die Art gilt als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen, was ihre tiefe ökologische Verwurzelung unterstreicht.
2 Videos zu Blutroter Hartriegel


•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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