Bild folgtKI-generierte IllustrationCoronilla scorpioides
Auch bekannt als: Skorpions-Kronwicke, Skorpionskraut
Unverwechselbar ist die Skorpions-Kronwicke durch ihre gelben Schmetterlingsblüten und die charakteristisch gekrümmten Fruchthülsen, die an einen Skorpionschwanz erinnern. Als zierliche, krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von nur 0,14 m ist sie eine wunderbare Ergänzung für sonnige Stellen in deinem Garten. Da sie zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae) gehört, trägt sie zur natürlichen Stickstoffanreicherung des Bodens bei. Mit ihren breitblättrigen Blättern bietet sie am Boden Struktur, wo andere Pflanzen aufgrund von Trockenheit scheitern. Wenn du einen kargen Standort ökologisch aufwerten willst, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Zierlicher Stickstoff-Speicher: Nur 0,14 m hoch und perfekt für Trockenstellen.
Die Skorpions-Kronwicke spielt eine wichtige Rolle im Stoffkreislauf des Gartens, da sie als Hülsenfrüchtler Stickstoff im Boden fixiert. Ihre Ausbreitungsstrategie ist bemerkenswert: Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,11 mg sind die Samen extrem leicht und können durch den Wind verbreitet werden. Dies ermöglicht es der Pflanze, auch isolierte kleine Flächen in sonnigen Lagen neu zu besiedeln. Die breitblättrige Struktur der Blätter bietet zudem einen wertvollen Mikrolebensraum für bodennah lebende Kleinstlebewesen. Auch ohne spezifische Bestäubungsdaten in dieser Datenbank ist sie als Schmetterlingsblütler grundsätzlich eine Bereicherung für das Nahrungsangebot im Naturgarten.
Bitte beachte, dass die Skorpions-Kronwicke nicht kindersicher ist und daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden sollte. Falls es dennoch zu einem versehentlichen Verzehr kommt, wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.145 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in einem Steingarten oder auf einer Trockenmauer.
Boden: Der Untergrund muss durchlässig und eher nährstoffarm sein; Staunässe verträgt die Pflanze nicht.
Pflanzzeit Frühling: Setze sie zwischen März und Mai, damit sie sich vor der Sommerhitze gut verwurzeln kann.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung im September oder Oktober ist möglich, solange der Boden offen ist.
Wuchs: Mit einer festen Wuchshöhe von 0,14 m eignet sie sich hervorragend als niedriger Bodendecker für den Beetzugang.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze krautig bleibt und im Winter einzieht.
Vermehrung: Die Pflanze nutzt ihre leichten Samen (0,11 mg) für die Wind- oder Fernausbreitung und sorgt oft selbst für Nachwuchs.
Gute Partnerin: Echter Wundklee (Anthyllis vulneraria) – beide Arten teilen die Vorliebe für magere, sonnige Standorte und fördern die Bodenqualität.
Die Skorpions-Kronwicke (Coronilla scorpioides) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) in der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). In unserer Region ist sie vor allem an sehr warmen Standorten wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) zu finden. Morphologisch zeichnet sie sich als nicht verholzende, krautige Pflanze aus, die eine Blattfläche von 212,19 mm² aufweist. Trotz ihrer geringen Größe von 0,14 m ist sie durch ihre segmentierten Hülsenfrüchte, die sich nach der Blüte entwickeln, im Garten leicht anzusprechen.
2 Videos zu Skorpions-Kronwicke
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →