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Coronilla vaginalis
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An den leuchtend gelben Schmetterlingsblüten und den namensgebenden, den Stängel scheidenartig umschließenden Blattnebenblättern lässt sich die Scheiden-Kronwicke (Coronilla vaginalis) sofort erkennen. Dieser niedrige Halbstrauch ist ein wahrer Überlebenskünstler für karge Stellen, an denen andere Pflanzen längst aufgeben. Da die Art auf der Roten Liste als gefährdet (Stufe 3) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum regionalen Artenschutz. Sie ist die ideale Wahl für deine Trockenmauer oder das Alpinum. Wenn du ihr einen sonnigen Platz auf magerem Boden gönnst, wird sie über Jahre hinweg zuverlässig wiederkehren.
Gefährdetes Juwel: Die robuste Scheiden-Kronwicke für sonnige Magerstandorte.
Als heimischer Wildstrauch ist die Scheiden-Kronwicke ein wichtiger Baustein für die Biodiversität, insbesondere da sie laut Roter Liste als gefährdet gilt. Durch ihre Blütezeit von Mai bis Juli stellt sie in der trockenen Jahreszeit eine verlässliche Energiequelle dar. Als Leguminose (Hülsenfruchtgewächs) lebt sie in Symbiose mit Knöllchenbakterien, die Luftstickstoff binden und so den Boden auf natürliche Weise biologisch beleben. Vögel profitieren im Winter von den stehengelassenen Samenträgern. Da sie in der Natur oft auf extremen Standorten vorkommt, bietet sie auch in Gärten Nischen für spezialisierte Insekten, die auf trockenwarme Biotope angewiesen sind.
Die Scheiden-Kronwicke ist nicht kindersicher, da alle Pflanzenteile Inhaltsstoffe enthalten, die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. In Haushalten mit kleinen Kindern sollte sie daher außerhalb der Reichweite gepflanzt werden. Eine Verwechslung mit essbaren Pflanzen ist aufgrund der charakteristischen Blattbasis fast ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,067 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Scheiden-Kronwicke gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, wobei ihr Schwerpunkt in den kalkreichen Gebirgsregionen liegt. Als typische Bewohnerin von Felsschutt und lichten Kiefernwäldern bevorzugt sie basenreiche Untergründe. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre blaugrün bereiften, gefiederten Blätter aus, deren unterste Fiederpaare den Stängel wie eine Scheide umfassen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.