Bild folgtKI-generierte IllustrationCosmos bipinnatus
Auch bekannt als: Kosmee, Schmuckkörbchen
Schon von weitem fällt das Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) durch seine feingefiederten, fast dillartigen Blätter und die großen, strahlenförmigen Blüten in Weiß-, Rosa- oder Purpurtönen auf. In deinem Naturgarten ist diese Art ein unkomplizierter Gast, der vor allem in sonnigen Beeten für eine filigrane Struktur sorgt. Da uns aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, schätzen wir sie vor allem als robuste Pflanze für das Gartenbild. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die bis zum ersten Frost Farbe zeigt, ist sie eine gute Wahl. Achte darauf, sie so zu platzieren, dass ihre feinen Triebe gut zur Geltung kommen. Mit ihrem aufrechten Wuchs bereichert sie jede Pflanzengemeinschaft in deiner grünen Oase.
Filigrane Blätter und ausdauernde Blütenpracht für sonnige Gartenbereiche
In Bezug auf die ökologische Bedeutung liegen uns für das Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) aktuell keine spezifischen Datensätze zu Bestäuberbesuchen oder Raupenarten vor. Dennoch bereichert die Pflanze das Gartenökosystem durch ihre späte Blütezeit bis zum ersten Frost. Die hohen, hohlen Stängel bieten nach dem Verblühen eine wichtige vertikale Struktur, die von verschiedenen Kleinstlebewesen als Rückzugsort genutzt werden kann. Wir empfehlen daher, die verblühten Triebe über den Winter stehen zu lassen, um diesen Schutzeffekt zu erhalten. Mangels quantitativer Nektardaten verzichten wir auf eine Angabe zur energetischen Ergiebigkeit für Fluginsekten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.6 m
Wähle für die Pflanzung einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte durchlässig und mäßig nährstoffreich sein, um einen stabilen Wuchs zu fördern.
Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis Ende November, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Die Pflanze kommt mit normaler Gartenerde und mäßiger Feuchtigkeit gut zurecht.
Achte auf einen Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern, damit sich die Seitentriebe entfalten können.
Da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft ist, solltest du sie außerhalb von Spielbereichen setzen.
Das regelmäßige Entfernen verwelkter Blüten fördert die Bildung neuer Knospen bis weit in den Herbst hinein.
Die Vermehrung klappt sehr einfach über die im Herbst gesammelten, länglichen Samen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich hervorragend in der Struktur ihrer Blätter und Blütenstände.
Das Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) ist eine krautige Pflanze, die laut unserer Datenlage im Raum Österreich heimisch ist. Sie gedeiht bevorzugt an offenen, sonnigen Standorten und zeichnet sich durch einen stark verzweigten, aufrechten Wuchs aus. Ein markantes morphologisches (die äußere Form betreffendes) Merkmal sind die doppelt fiederteiligen Blätter, die der Pflanze ein sehr leichtes, fast schwebendes Aussehen verleihen. Die Blütenköpfe setzen sich aus einem äußeren Kranz auffälliger Zungenblüten und einer inneren Scheibe aus kurzen Röhrenblüten zusammen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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