Bild folgtKI-generierte IllustrationCosmos bipinnatus
Auch bekannt als: Kosmee, Schmuckkörbchen
Auffaellig sind beim Schmuckkörbchen vor allem die fein zerteilten, fast farnartigen Blätter und die großen, schalenförmigen Blüten in Rosa, Weiß oder Purpur. Mit einer stattlichen Wuchshöhe von 1.6 m setzt die Pflanze klare vertikale Akzente in deinem Gartenbeet. Da sie erst spät im Jahr ab August blüht, bietet sie eine wichtige Futterquelle in einer Zeit, in der viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Das vergleichsweise hohe Gewicht der Samen begünstigt eine Ausbreitung in direkter Nähe oder durch Tiere, die die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) weitertragen. Wenn du im Spätsommer eine unkomplizierte Bereicherung für deine Grünfläche suchst, machst du mit dieser Art alles richtig.
Späte Blütenpracht auf 1.6 m: Der unkomplizierte Farbtupfer bis in den Oktober.
Die ökologische Bedeutung des Schmuckkörbchens liegt primär in seiner späten Blütezeit von August bis Oktober. In diesen Monaten dient die Pflanze als wichtige Ressource für Blütenbesucher, wenn das natürliche Nahrungsangebot in der Landschaft bereits stark abnimmt. Die Samen der Pflanze sind mit etwa 7,06 mg vergleichsweise schwer, was eine Kurzdistanz-Ausbreitung begünstigt. Diese Diasporen können auch von Tieren aufgenommen und über weitere Strecken verteilt werden. Da die Pflanze nicht verholzt, bietet sie im Herbst eine weiche organische Masse, die den Boden schützt. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, machen die offenen Korbblüten den Pollen für eine Vielzahl von Insekten leicht zugänglich.
Das Schmuckkörbchen ist als absolut kindersicher eingestuft und weist keine Giftigkeit auf. Es sind keine Verwechslungsgefahren mit giftigen Pflanzenarten bekannt, was es zu einer idealen Wahl für einen sorglosen Familiengarten macht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.6 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
4.2126 mg/Blüte
Pflanzzeit: Säe die Samen im Frühjahr zwischen April und Mai direkt ins Freiland oder ziehe sie in Töpfen vor.
Standort: Wähle einen sonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Wuchshöhe von 1.6 m stabil erreicht.
Boden: Ein mäßig nährstoffreicher Boden ist ideal; zu viel Stickstoff fördert das Blattwerk zulasten der Blütenpracht.
Wasserbedarf: Halte die Erde gleichmäßig feucht, wobei kurzzeitige Trockenheit meist gut vertragen wird.
Pflege: Entferne regelmäßig Verblühtes, um die Bildung neuer Knospen bis in den Oktober hinein anzuregen.
Winteraspekt: Da die Pflanze einjährig ist, stirbt sie bei Frost ab, kann aber über Selbstaussaat im Folgejahr wiederkehren.
Vermehrung: Sammle die reifen, dunklen Samen im Herbst ab oder lass sie für die natürliche Verbreitung einfach zu Boden fallen.
Pflanzpartner: Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine hervorragende Begleiterin, da sie als heimischer Korbblütler ähnliche Sonnenstandorte bevorzugt und die Farbskala um ein kräftiges Blau ergänzt.
Das Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. Ursprünglich aus Amerika stammend, ist es in Mitteleuropa eine beliebte Gartenpflanze, die gelegentlich auf Ruderalstandorten (unbefestigtes Ödland) verwildert. Die Pflanze wächst rein krautig, zeigt also keine Verholzung, und erreicht eine beachtliche Höhe. Besonders markant sind die doppelt fiederschnittigen Blätter, die der Pflanze trotz ihrer Größe eine filigrane Struktur verleihen.
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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