Bild folgtKI-generierte IllustrationCotoneaster acuminatus
Auch bekannt als: Spitzblättrige Zwergmispel
Schon von weitem fällt die Spitzblättrige Zwergmispel (Cotoneaster acuminatus) durch ihren straff aufrechten Wuchs und die charakteristisch zugespitzten Blätter auf. Dieser sommergrüne Strauch, der im Winter sein Laub verliert, bereichert deinen Garten besonders in den Monaten Mai und Juni mit seiner Blütezeit. Da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft wird, ist bei der Standortwahl in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht geboten. Für die ökologische Gestaltung ist sie wertvoll, da sie eine dauerhafte Struktur bietet und das Blütenangebot im späten Frühjahr ergänzt. Wenn du einen robusten und unkomplizierten Strauch für deine Hecke suchst, triffst du mit dieser Art eine gute Wahl.
Strukturstarker Strauch mit markanten Blättern und Blütezeit im Mai und Juni.
In den Monaten Mai und Juni stellt die Spitzblättrige Zwergmispel ein wichtiges Blütenangebot bereit. Während dieser Zeit wird der Strauch von verschiedenen Bestäubern aufgesucht, die den Nektar und die Pollen der zahlreichen Einzelblüten nutzen. Als mehrjähriges Gehölz trägt sie zur strukturellen Vielfalt im Garten bei und bietet Rückzugsmöglichkeiten für die lokale Fauna. Obwohl für diese spezifische Art keine detaillierten Beziehungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist sie ein fester Bestandteil naturnaher Gehölzstrukturen. Die sommergrünen Blätter und der dichte Wuchs unterstützen das Mikroklima in deiner Gartenanlage.
Die Spitzblättrige Zwergmispel ist nicht kindersicher. Ihre Früchte enthalten Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen können, weshalb sie für Haushalte mit kleinen Kindern nur bedingt geeignet ist. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Beerensträuchern besteht aufgrund der charakteristischen, zugespitzten Blattform kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3 m
Du kannst die Spitzblättrige Zwergmispel im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November pflanzen, solange der Boden offen und nicht gefroren ist.
Wähle einen Standort, an dem sich der aufrechte Wuchs des Strauches gut entfalten kann.
Die Pflanze ist anpassungsfähig und kommt mit normaler Gartenerde in der Regel sehr gut zurecht.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber im Spätwinter durchgeführt werden, um die Form zu erhalten.
Achte darauf, den Boden nach der Pflanzung gleichmäßig feucht zu halten, bis der Strauch gut angewurzelt ist.
Die Vermehrung gelingt am besten durch Stecklinge im Sommer oder durch Aussaat im Herbst.
Da die Pflanze nicht kindersicher ist, solltest du sie nicht direkt an Spielflächen setzen.
Eine Düngung ist meist nur bei sehr mageren Böden im Frühjahr notwendig.
Gute Partnerin: Der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) ergänzt die Zwergmispel hervorragend in einer freiwachsenden Hecke.
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da beide Arten ähnliche Ansprüche an den Boden stellen und zeitlich versetzt blühen.
Die Spitzblättrige Zwergmispel (Cotoneaster acuminatus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Ihr natürliches Vorkommen liegt in den Hochgebirgsregionen Asiens, sie ist jedoch in hiesigen Gärten als robustes Ziergehölz weit verbreitet. Morphologisch zeichnet sie sich durch wechselständig (versetzt) angeordnete, eiförmig-lanzettliche Blätter aus, die in einer markanten Spitze auslaufen. Als sommergrüner Strauch erreicht sie stattliche Höhen und bildet im Mai und Juni zahlreiche kleine Blüten aus, die typisch für die Gattung der Zwergmispeln sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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