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Cotoneaster nebrodensis
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Auch bekannt als: Cotoneaster nebrodensis
Wer die Filz-Steinmispel (Cotoneaster nebrodensis) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren unterseits weißfilzig behaarten Blättern und dem lockeren, aufrechten Wuchs ist sie ein markanter Wildstrauch. Da sie perfekt an unsere Klimabedingungen angepasst ist, bietet sie eine verlässliche Struktur für naturnahe Anlagen. Im Gegensatz zu exotischen Arten fügt sie sich harmonisch in das ökologische Gefüge ein. Hast du schon einen sonnigen, steinigen Platz für diese seltene Schönheit reserviert?
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Als in Österreich heimische Art besitzt die Filz-Steinmispel einen hohen ökologischen Wert, da sie mit der hiesigen Fauna koevolviert ist. Ihre Blüten im Frühsommer stellen eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Insektengruppen dar, die Nektar und Pollen sammeln. Ab dem Spätsommer reifen die leuchtend roten Beeren heran, die einen wertvollen Aspekt für die Winterfütterung darstellen. Diese Früchte werden von einheimischen Vögeln geschätzt, wenn andere Nahrungsquellen knapp werden. Zudem bietet ihr sparriger, dichter Wuchs Schutz und Rückzugsmöglichkeiten in Gartenbiotopen (kleinen, naturnahen Lebensräumen).
Die Filz-Steinmispel ist nicht kindersicher. Ihre roten Beeren enthalten geringe Mengen cyanogener Glykoside (Pflanzenstoffe, die Blausäure freisetzen können) und sind bei Verzehr für Menschen giftig. Im Garten mit kleinen Kindern ist daher Vorsicht geboten, um einen versehentlichen Verzehr der lockenden Früchte zu verhindern.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1,599 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Filz-Steinmispel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in den Gebirgslagen Österreichs beheimatet. Ihr typischer Lebensraum sind lichte Föhrenwälder sowie felsige Gebüsche in montanen bis subalpinen Lagen (Bergland bis zur Baumgrenze). Morphologisch fällt sie durch ihre eiförmigen Blätter auf, die besonders im Austrieb eine silbrige Behaarung zeigen. Als xerotherme Pflanze (wärmeliebend und trockenheitsresistent) bevorzugt sie basenreiche Böden und kommt hervorragend mit kargen Verhältnissen zurecht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.