Bild folgtKI-generierte IllustrationCotoneaster niger
Auch bekannt als: Cotoneaster niger
Wer die Schwarze Steinmispel (Cotoneaster niger) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Sie fällt durch ihre unterseits graufilzigen Blätter und die namensgebenden, tiefschwarzen Beeren im Spätsommer auf. Als strukturbildendes Element bietet er Lebensraum und Schutz für die gebietsfremd Tierwelt. Da keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen vorliegen, lässt sich der Nutzen für einzelne Spezialisten nicht genau beziffern, doch gebietsfremd Gehölze sind stets wichtige Ankerpunkte für die lokale Biodiversität. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück robuster Gebirgsflora in deinen Garten.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Als heimisches Gehölz spielt die Schwarze Steinmispel eine nützliche Rolle im Gartenökosystem. Die Blüten im Frühsommer bieten Nektar und Pollen für verschiedene Fluginsekten an. Da für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, lässt sich die Bedeutung für spezialisierte Wildbienen nicht exakt benennen. Im Spätherbst und Winter dienen die schwarzen Früchte jedoch vielen heimischen Vögeln als wichtige Nahrungsergänzung, wenn andere Quellen bereits erschöpft sind. Durch ihren dichten Wuchs bietet sie zudem sichere Rückzugsorte und Nistmöglichkeiten für die lokale Fauna.
Die Schwarze Steinmispel ist nicht kindersicher. Die Früchte und Blätter enthalten geringe Mengen an cyanogenen Glykosiden (Stoffe, die Blausäure freisetzen können), was bei Verzehr zu Unwohlsein führen kann. Du solltest den Strauch daher mit Bedacht platzieren, wenn kleine Kinder im Garten spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jul
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.342 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Schwarze Steinmispel ist ein äußerst genügsamer Strauch, der am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort gedeiht. Sie bevorzugt kalkhaltige (basische), eher magere und trockene Böden, kommt aber mit normaler Gartenerde gut zurecht.
Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Ein Rückschnitt ist nur selten notwendig, falls der Strauch zu ausladend wird.
Die Vermehrung kann über Stecklinge im Sommer erfolgen.
Gute Partnerin: Der Wollige Schneeball (Viburnum lantana) – beide teilen ähnliche Standortansprüche auf kalkreichen Böden und ergänzen sich in ihrer Struktur als heimische Sichtschutzhecke.
Die Schwarze Steinmispel (Cotoneaster niger) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Österreich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem sonnige Felsfluren, lichte Gebüsche und steinige Hänge in montanen Lagen (Bergstufen). Dieser sommergrüne Strauch erreicht Wuchshöhen von bis zu zwei Metern und zeichnet sich morphologisch durch eiförmige Blätter und kleine, weißlich-rosa Blüten aus. Die Früchte sind botanisch gesehen kleine Apfelfrüchte, die sich bei der Reife charakteristisch schwarz färben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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