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Crassula aquatica
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An den winzigen, fleischigen Blättern und dem kriechenden, oft rötlich gefärbten Wuchs lässt sich das Wasser-Dickblatt (Crassula aquatica) sofort erkennen. Diese zierliche Pionierpflanze (Art, die neu entstandene Lebensräume schnell besiedelt) ist in unseren Breiten extrem selten geworden und wird auf der Roten Liste als ausgestorben oder verschollen geführt. Indem du ihr einen Platz an deinem Teichrand bietest, hilfst du dabei, eine fast verlorene Art der heimischen Flora in deinem Garten zu bewahren. Sie besiedelt bevorzugt schlammige Uferzonen, die im Sommer kurzzeitig trockenfallen. Wenn du ein Herz für seltene botanische Schätze hast, ist dieser spezialisierte Überlebenskünstler genau die richtige Wahl für dich.
Botanische Rarität: Rette eine fast ausgestorbene Schönheit für deinen Teichrand.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für das Wasser-Dickblatt keine spezifischen Bindungen zu Insekten vor. Dennoch ist seine ökologische Bedeutung als einheimische Art (Indigen) hoch, da es eine spezialisierte Nische in bedrohten Uferökosystemen besetzt. In der freien Natur gilt es in Deutschland als ausgestorben, weshalb jede Ansiedlung im Garten einen wertvollen Beitrag zur Ex-situ-Erhaltung (Erhaltung außerhalb des natürlichen Lebensraums) darstellt. Die Pflanze bietet durch ihren dichten Wuchs am Boden mikroskopisch kleine Strukturen und Versteckmöglichkeiten für Kleinstlebewesen der Uferzone. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder einheimische Art ist sie fest in der regionalen Flora verwurzelt.
Bitte beachte, dass das Wasser-Dickblatt als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akute Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht, sollte ein direkter Verzehr der Pflanzenteile vermieden werden. Achte darauf, dass kleine Kinder beim Spielen am Teichrand die zierlichen Triebe nicht in den Mund nehmen, um mögliche Unverträglichkeiten zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,035 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Wasser-Dickblatt gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) innerhalb der Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales). In Deutschland und Österreich besiedelt es natürlicherweise periodisch überschwemmte Zwergbinsen-Gesellschaften (Pflanzengemeinschaft auf feuchten, offenen Böden). Die Pflanze ist einjährig und zeichnet sich durch sukkulente (wasserspeichernde), kreuzgegenständige Blätter aus. Mit einer Wuchshöhe von oft nur zwei bis fünf Zentimetern ist sie eine der kleinsten einheimischen Gefäßpflanzen unserer Region.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.