Bild folgtKI-generierte IllustrationCrataegus submollis
Auch bekannt als: Crataegus submollis
An ihren auffallend großen, scharlachroten Früchten und den weich behaarten Blattunterseiten lässt sich die Weichhaarige Apfel-Dorn (Crataegus submollis) sofort erkennen. Da keine spezifischen Insektendaten in der Basis vorliegen, steht ihr Nutzen als Schutzgehölz im Vordergrund. Bitte beachte bei der Planung, dass der Strauch aufgrund seiner kräftigen Dornen als nicht kindersicher eingestuft wird. Du wirst sehen, wie stabil und langlebig er sich in deinem Garten entwickelt.
Heimische Kraft aus Österreich: Wehrhafter Schutzraum mit prachtvollem Fruchtschmuck.
Da für diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten in der Datenbank vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert primär in der Herkunft als heimische Art in Österreich. Durch ihren dichten, dornigen Wuchs bietet sie exzellente Nistmöglichkeiten und Schutz vor Fressfeinden für die lokale Tierwelt. Die im Herbst reifenden Früchte sind eine wichtige Ressource für die heimische Fauna während der Wintermonate. Als Teil einer Hecke trägt sie zur Vernetzung von Lebensräumen im Siedlungsraum bei. Ihr Beitrag zur Biodiversität ergibt sich vor allem aus ihrer Robustheit und der Funktion als langlebiges Strukturelement im Naturgarten.
Bitte beachte, dass die Pflanze aufgrund ihrer kräftigen Dornen als nicht kindersicher eingestuft wird. Es besteht eine mechanische Verletzungsgefahr bei unvorsichtiger Annäherung oder beim Spielen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Beerensträuchern besteht aufgrund der typischen Blatt- und Fruchtform jedoch kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Wähle einen Standort mit ausreichend Licht, damit die Pflanze ihre charakteristischen Früchte gut ausbilden kann.
Der Boden sollte eine natürliche Grundfeuchte besitzen, wobei der Strauch gegenüber verschiedenen Bodenarten recht tolerant reagiert.
Pflanzzeit: Setze das Gehölz am besten von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Gieße in der Anwachsphase und bei extremer Sommertrockenheit regelmäßig nach.
Ein Rückschnitt ist dank der hohen Ausschlagsfähigkeit (Vermögen, nach dem Schnitt kräftig neu auszutreiben) jederzeit im Spätwinter möglich.
Achte auf die Bewehrung (Schutzvorrichtungen der Pflanze wie Dornen) und trage beim Schnitt feste Handschuhe.
Eine Düngung ist in normalem Gartenboden in der Regel nicht erforderlich.
Gute Partnerin: Die Hunds-Rose (Rosa canina) – beide teilen den Lebensraum in der Region und ergänzen sich perfekt zu einer blickdichten Vogelschutzhecke.
Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In unserer Region ist sie in Österreich heimisch, wo sie vor allem an Waldrändern und in Heckenstrukturen vorkommt. Ein markantes Merkmal für Kenner ist die namensgebende weiche Behaarung (submollis bedeutet 'etwas weich') der jungen Triebe. Botanisch auffällig sind zudem die Scheinfrüchte (Früchte, die aus dem Blütenboden entstehen), die deutlich größer werden als bei anderen heimischen Weißdornarten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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