Bild folgtKI-generierte IllustrationCrocidura canariensis
Auch bekannt als: Kanaren-Spitzmaus, Kanarenspitzmaus
Mit einer Körperlänge von etwa sieben Zentimetern, einem dichten, graubraunen Fell und einer sehr spitzen, beweglichen Schnauze wirkt die Kanaren-Spitzmaus (Crocidura canariensis) wie ein flinker, kleiner Jäger am Boden. Auffällig sind ihre im Vergleich zum restlichen Kopf recht großen Ohren und ihr stetiges Schnüffeln bei der Nahrungssuche. In ihrem Lebensraum bevorzugt sie trockene, steinige Bereiche, was sie in Gärten oft in die Nähe von Trockenmauern (Mauern aus ohne Mörtel geschichteten Natursteinen) führt. Als Insektenfresser (Tiere, die sich von Wirbellosen ernähren) spielt sie eine wichtige Rolle bei der natürlichen Schädlingskontrolle. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem verschiedene Gliedertiere und kleine Weichtiere, die sie am Boden aufspürt. Da die Tiere überwiegend nachtaktiv (während der Dunkelheit lebhaft) sind, wirst du sie tagsüber nur selten zu Gesicht bekommen. Auch im Februar ist dieses Säugetier aktiv, da es keinen echten Winterschlaf (monatelange Kältestarre) hält, sondern seinen hohen Energiebedarf durch ständige Nahrungssuche decken muss. Du kannst dieses nützliche Tier unterstützen, indem du Stein- oder Reisighaufen als Unterschlupf anbietest. Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist entscheidend, um die Nahrungsgrundlage nicht zu gefährden. Solche naturnahen Strukturen bieten nicht nur Schutz vor Witterung, sondern dienen auch als Jagdrevier für diese kleinen Räuber.
Dieses Tier ist streng geschützt und darf in seinem Bestand nicht beeinträchtigt werden. Ein Umsiedeln oder Fangen ist gesetzlich untersagt und für das stressanfällige Tier oft tödlich. Bei Gefahr können Spitzmäuse zubeißen, weshalb du sie niemals mit bloßen Händen berühren solltest.
Die Kanaren-Spitzmaus (Crocidura canariensis) gehört zur Familie der Soricidae (Spitzmäuse) und ist taxonomisch (nach der biologischen Systematik) eine eigenständige Art. Ursprünglich auf den Kanarischen Inseln beheimatet, bevorzugt sie aride (trockene) Umgebungen. Mit etwa sechs bis acht Zentimetern Länge ist sie an ein Leben in Bodennähe angepasst. Sie lebt vorwiegend terrestrisch (auf dem Boden lebend) und besitzt einen extrem schnellen Stoffwechsel.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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