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Crocus angustifolius
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Auch bekannt als: Goldlack-Krokus, Goldbrokat-Krokus
Unverwechselbar ist der Goldbrokat-Krokus (Crocus angustifolius) durch seine goldgelben Blüten, deren Außenseite von markanten, braun-violetten Streifen – dem namensgebenden Brokatmuster – gezeichnet ist. In deinem Garten übernimmt dieser Frühblüher eine wichtige Rolle, da er bereits ab März die erste Nahrung für erwachende Bestäuber bereitstellt, wenn das restliche Buffet noch geschlossen bleibt. Da die Pflanze ursprünglich aus sonnigen, trockenen Gebieten stammt, bringt sie eine robuste Vitalität in deine Beete und kommt gut mit Hitze zurecht. Wenn du einen Farbtupfer suchst, der wenig Arbeit macht und den Vorfrühling zuverlässig einläutet, triffst du mit ihm eine hervorragende Wahl. Du wirst sehen, wie die Leuchtkraft der Blüten bei Sonnenschein deinen Garten regelrecht zum Strahlen bringt.
Goldgelber Frühstarter mit markantem Brokatmuster für trockene Sonnenplätze.
Mit seiner frühen Blütezeit in den Monaten März und April schließt dieser Krokus eine kritische Versorgungslücke im Vorfrühling. Während viele heimische Wildpflanzen noch im Winterschlaf verweilen, stellt er bereits Nektar und Pollen zur Verfügung. Diese frühe Energiequelle ist für die ersten aktiven Insekten des Jahres überlebenswichtig, um die frostigen Nächte zu überstehen. Da die Art an trockene Lebensräume angepasst ist, bleibt sie auch in niederschlagsarmen Frühjahren eine verlässliche Komponente im Naturgarten. Zwar liegen keine spezifischen Daten zu einzelnen Bestäuberarten vor, doch seine Funktion als Pufferpflanze in einer blütenarmen Zeit ist ökologisch wertvoll.
Der Goldbrokat-Krokus wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du ihn daher in hinteren Beetbereichen oder außerhalb der Reichweite von Spielflächen platzieren. Wie bei fast allen Krokusarten ist vom Verzehr der Pflanzenteile dringend abzuraten, da dies zu Unverträglichkeiten führen kann.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Der Goldbrokat-Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist ursprünglich im Schwarzmeergebiet beheimatet. In der Natur besiedelt er vorrangig Xerothermstandorte (warme, trockene Hanglagen) und lichte Gebüsche. Er wächst als Geophyt (Pflanze, die ungünstige Zeiten mittels unterirdischer Speicherorgane überdauert), wobei er eine Knolle als Energiereservoir nutzt. Die schmalen, grasartigen Blätter erscheinen oft zeitgleich mit den Blüten und besitzen den für die Gattung typischen hellen Längsstreifen in der Mitte. Er gilt als besonders trockenheitsresistent im Vergleich zu vielen anderen Frühlingskrokussen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.