
Crocus chrysanthus
Auch bekannt als: Kleiner Krokus
Typisch für den Kleinen Krokus (Crocus chrysanthus) sind seine leuchtend goldgelben Blütenbecher, die oft schon vor den ersten Blättern aus dem Boden drängen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.06 m ist diese krautige Pflanze ein winziger, aber farbgewaltiger Frühlingsbote. Da er bereits im März blüht, stellt er eine unverzichtbare erste Futterquelle für früh fliegende Insekten wie Honigbienen oder Hummelköniginnen dar. Für deinen Naturgarten ist er wertvoll, weil er die nahrungsarme Zeit nach dem Winter überbrückt. Setze ihn am besten in kleinen Gruppen, um eine kräftige Farbwirkung zu erzielen und den Tieren die Suche zu erleichtern.
Goldener Frühstart: 0.06 m pure Energie für die ersten Bienen im März.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten liegt die Hauptblütezeit dieses Krokus ausschließlich im März. In diesem frühen Monat ist das Angebot an Nektar und Pollen in der freien Landschaft noch äußerst gering, was die Pflanze zu einer wertvollen Tankstelle für erwachende Bestäuber macht. Da die Art nicht verholzt, ist sie besonders für Insekten zugänglich, die in Bodennähe nach Nahrung suchen. Da keine spezifischen Beziehungsdaten in der Datenbank vorliegen, ist seine Rolle vor allem als allgemeiner Frühblüher für das Überleben der ersten Fluginsekten des Jahres hervorzuheben. Er fördert die Biodiversität, indem er die Versorgungslücke vor der großen Obstbaumblüte schließt.
Der Kleine Krokus wird als nicht kindersicher eingestuft, da alle Pflanzenteile Inhaltsstoffe besitzen, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Achte besonders darauf, wenn kleine Kinder oder Haustiere im Garten spielen. Im Falle eines Unfalls ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar. Ein vorsichtiger Umgang mit den Knollen bei der Pflanzung wird empfohlen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Mär
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.062 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, an dem die Frühlingssonne den Boden gut erwärmen kann.
Der Boden sollte durchlässig und eher mager sein; vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser), da die Knollen sonst faulen.
Pflanze die Knollen im Herbst zwischen September und November etwa 5 bis 8 cm tief.
Beachte beim Einpflanzen den geringen Wuchs von 0.06 m und platziere ihn im Vordergrund oder in Steingartenanlagen.
Lasse das Laub nach der Blüte im März unbedingt so lange stehen, bis es gelb und trocken ist; so zieht die Pflanze Nährstoffe zurück.
Eine Düngung ist in der Regel nicht nötig, sofern der Boden nicht extrem ausgelaugt ist.
Gute Partnerin: Die Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) – sie bevorzugt ähnliche trockene Standorte und blüht zeitnah, was das Nahrungsangebot für Insekten verlängert.
Der Kleine Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und zur Ordnung der Spargelartigen. Sein natürliches Vorkommen liegt ursprünglich in Südosteuropa, wo er auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und in lichten Gebüschen gedeiht. Morphologisch zeichnet er sich durch seine schmalen, grasartigen Blätter aus, die in der Mitte einen charakteristischen silberweißen Streifen tragen. Als Geophyt (Pflanze, die den Winter unter der Erde überdauert) nutzt er seine Knolle als Speicherorgan für den schnellen Austrieb im Vorfrühling.
2 Videos zu Kleiner Krokus
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•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_427343036
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