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Crocus luteus
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Auch bekannt als: Netz-Krokus
Du erkennst den Netz-Krokus (Crocus luteus) an seinen leuchtend goldgelben Blütenkelchen, die oft schon aus der kalten Erde ragen, wenn andere Pflanzen noch ruhen. Als erfahrener Gärtner schätze ich ihn besonders, weil er die Gartensaison bereits im Februar eröffnet und Farbe in das Wintergrau bringt. Für die gebietsfremd Natur ist er ein echter Segen: Er dient als eine der ersten Tankstellen für Hummelköniginnen (Bombus) und Honigbienen, die nach dem Winter dringend Energie benötigen. Da er sich über die Jahre durch kleine Tochterknollen selbst vermehrt, bildet er mit der Zeit wunderschöne, leuchtende Teppiche. Du machst mit dieser Pflanze alles richtig, wenn du einen unkomplizierten Frühblüher suchst, der wenig Arbeit macht und viel bewirkt.
Goldgelber Frühstart: Die erste Kraftnahrung für Hummeln nach dem Winter.
Nach aktuellen Beobachtungen spielt dieser Krokus eine zentrale Rolle für die frühe Insektenfauna in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Da er bereits ab Februar blüht, bietet er Pollen und Nektar in einer Zeit an, in der das Nahrungsangebot extrem knapp ist. Davon profitieren insbesondere früh fliegende Wildbienen und Hummeln, die bei Temperaturen ab etwa 10 Grad Celsius ihre Nester verlassen. Auch erste Schwebfliegen (Syrphidae) nutzen die offenen Schalenblüten als Landeplatz. Da die Pflanze früh im Jahr wieder einzieht, nimmt sie keinen Platz für Sommerstauden weg und fügt sich perfekt in den ökologischen Kreislauf eines naturnahen Gartens ein.
Der Netz-Krokus ist als nicht kindersicher eingestuft, da die Pflanzenteile und insbesondere die Knollen Stoffe enthalten, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Im Garten ist daher Vorsicht geboten, wenn kleine Kinder oder Haustiere dort spielen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Feb – Mai
Der Netz-Krokus (Crocus luteus) gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist eng mit dem verbreiteten Gelben Krokus (Crocus flavus) verwandt. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt vorwiegend im südosteuropäischen Raum, wo er auf trockenen Wiesen und in lichten Gebüschen vorkommt. Typisch für diese Art ist die faserige, netzartige Hülle der unterirdischen Überdauerungsknolle, was ihm auch seinen Namen einbrachte. Die schmalen Blätter besitzen den für die Gattung charakteristischen silbrigen Mittelstreifen, der Licht in das Innere der Pflanze leitet. Morphologisch zeichnet er sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Spätfröste aus.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.