
Crocus sativus
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Auch bekannt als: Crocus sativus
Du erkennst den Safran an seinen eleganten, violetten Blütenkelchen, aus denen drei markante, tiefrote und lange Narbenästen herabhängen. Er ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten, da er als einer der letzten im Jahr blüht und somit eine seltene zeitliche Nische im Gartenjahr besetzt. Da für diese Art keine spezifischen Tierbeziehungen in unserer Datenbank vorliegen, ist er vor allem für Gärtner interessant, die den herbstlichen Aspekt stärken wollen. Wenn du einen sonnigen, trockenen Platz hast, ist dieser besondere Krokus ein herrlicher Blickfang für die späten Monate.
Kostbares Violett im Spätherbst: Die letzte Blüte des Jahres für deinen Garten.
Der Safran leistet einen Beitrag zur herbstlichen Biodiversität, indem er zu einer Zeit blüht, in der das restliche Pflanzenangebot bereits schwindet. Er nutzt eine Mykorrhiza-Symbiose, um in mageren Böden zu überdauern. Da unsere Daten keine spezifischen Bestäuber wie Wildbienen oder Schmetterlinge listen, lässt sich seine ökologische Rolle vor allem über die zeitliche Verfügbarkeit von Blütenressourcen im Oktober und November definieren. Er ist ein Spezialist für trockene Standorte und fördert so die Vielfalt in Bereichen des Gartens, die für viele andere heimische Pflanzen zu extrem sind.
Achtung, der Safran wird als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht zudem eine erhebliche Verwechslungsgefahr mit der hochgiftigen Herbstzeitlose (Colchicum autumnale). Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Staubblätter: Der Safran besitzt lediglich drei, während die Herbstzeitlose sechs Staubblätter aufweist.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Sep – Okt
Bioregion
Continental
Der Safran (Crocus sativus) gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und zur Ordnung der Spargelartigen. In unserer Region ist er in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und bevorzugt warme, offene Standorte. Ein morphologisches Merkmal sind die schmalen, grasartigen Blätter mit einem hellen Mittelstreifen, die oft zeitgleich mit oder kurz nach der Blüte erscheinen. Er bildet unterirdische Knollen aus und lebt in einer Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM), die ihn bei der Nährstoffaufnahme unterstützen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_621208594
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.