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Cruciata pedemontana
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Auch bekannt als: Cruciata pedemontana
Schon von weitem fällt das Gebirgs-Kreuzkraut (Cruciata pedemontana) durch seinen zierlichen, gelblich-grünen Wuchs und die auffallend behaarten Stängel auf. Als Spezialistin für extrem trockene Standorte ist diese Art ein wertvoller Bestandteil für Gärten, die der Klimaerwärmung trotzen sollen. Du erkennst sie an den winzigen gelben Blüten, die direkt in den Blattachseln sitzen. Wenn du in deinem Garten eine sonnige, karge Böschung hast, auf der sonst kaum etwas gedeiht, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Die zierliche Spezialistin für sonnige Kalkstandorte und trockene Böschungen.
In der ökologischen Gartenkultur übernimmt das Gebirgs-Kreuzkraut die wichtige Funktion eines Lückenfüllers auf mageren Standorten. Es trägt zur pflanzlichen Diversität in Lebensräumen bei, die für viele Prachtstauden zu extrem sind. Zwar liegen aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten für einzelne Insektenarten vor, doch bereichert die Pflanze das Angebot in Xerothermrasen (warme Trockenrasen). Durch ihre Selbstaussaat fördert sie eine natürliche Dynamik im Garten und bietet Kleinstlebewesen Struktur in ansonsten kargen Bereichen.
Bitte beachte, dass das Gebirgs-Kreuzkraut laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern sollte sie daher außerhalb der direkten Spielbereiche gepflanzt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der charakteristischen Blattquirle (Blattsterne) kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,182 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Gebirgs-Kreuzkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und zur Ordnung der Enzianartigen (Gentianales). Sein natürliches Verbreitungsgebiet in unserer Region liegt schwerpunktmäßig in Österreich, wo es Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Waldsäume besiedelt. Morphologisch zeichnet es sich durch vierzählige Blattquirle (sternförmig um den Stängel angeordnete Blätter) aus. Die Pflanze wächst einjährig und erreicht meist nur geringe Wuchshöhen, was sie zu einer unaufdringlichen Bewohnerin offener Bodenstellen macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.