Bild folgtKI-generierte IllustrationCucumis melo
Auch bekannt als: Zuckermelone
Schon von weitem fällt die Melone (Cucumis melo) durch ihre weit ausladenden, kriechenden Ranken und die großen, herzförmigen Blätter mit ihrer rauen Oberfläche auf. Da sie auf die Hilfe von Bestäubern angewiesen ist, lockt sie während der Blütezeit verschiedene Insekten an, die auch deinen anderen Gartenpflanzen zugutekommen. Wer die Pflanze im Garten hat, schätzt nicht nur die Früchte, sondern auch die gelben, trichterförmigen Blüten. Mit der richtigen Pflege holst du dir ein Stück ökologische Vielfalt direkt ins Beet. Achte auf einen geschützten Platz, damit sie ihre volle Pracht entfalten kann.
Sonnengruß aus Österreich: Die Melone bereichert warme Gärten und lockt Bestäuber.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Melone (Cucumis melo) auf Insektenbesuche angewiesen, um den Pollentransfer zwischen männlichen und weiblichen Blüten sicherzustellen. Da sie in der Region Österreich als heimisch geführt wird, gliedert sie sich gut in das lokale Ökosystem ein. Insekten nutzen die gelben Blüten als Energiequelle während der Sommermonate. Konkrete Daten zu spezialisierten Raupenarten oder zur Nutzung der Samen durch Vögel liegen für diese Art in der Datenbank nicht vor. Dennoch trägt sie durch ihren flächigen Wuchs zur Bodenbeschattung und somit zum Erhalt des Boden-Mikroklimas bei, was Kleinstlebewesen zugutekommt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3 m
Wähle einen vollsonnigen, windgeschützten Standort mit nährstoffreichem Boden.
Die Erde sollte tiefgründig und locker sein, um ein tiefes Wurzelwachstum zu ermöglichen.
Da keine spezifischen Feuchtigkeitswerte vorliegen, achte auf eine gleichmäßige Wasserversorgung, besonders bei der Fruchtbildung.
Die Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai, sobald der Boden frostfrei ist.
Eine Vorkultur im Haus ab März wird empfohlen, bevor die Jungpflanzen im Mai ins Freiland ziehen.
Achte darauf, den Boden mit einer Mulchschicht (Stroh) abzudecken, um die Früchte sauber zu halten.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Aussaat der Samen im Frühjahr.
Ein Rückschnitt der Triebspitzen kann helfen, die Energie der Pflanze in die Fruchtentwicklung zu lenken.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) – beide teilen die Vorliebe für vollsonnige Plätze und die Wegwarte bietet zusätzliche Nahrung für Insekten, während die Melone den Boden beschattet.
Die Melone (Cucumis melo) gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und zur Ordnung der Kürbisartigen (Cucurbitales). In unserer Region ist sie insbesondere in Österreich verbreitet, wo sie warme, nährstoffreiche Standorte bevorzugt. Morphologisch zeichnet sie sich durch niederliegende oder kletternde, behaarte Stängel und wechselständige, ungeteilte oder gelappte Blätter aus. Die Pflanze ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), was bedeutet, dass sowohl männliche als auch weibliche Blüten an einer Pflanze wachsen, die für die Fruchtbildung bestäubt werden müssen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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