Bild folgtKI-generierte IllustrationCygnus atratus (Latham, 1790)
Auch bekannt als: Schwarzschwan, Trauerschwan
Latham, 1790
Der Schwarzschwan (Cygnus atratus) besticht durch sein rußschwarzes Gefieder und den kontrastreichen, scharlachroten Schnabel. Du beobachtest ihn meist als eleganten Schwimmer auf Teichen oder langsam fließenden Gewässern in Parknähe. Dieser Vogel ist ein reiner Pflanzenfresser (herbivor) und ernährt sich von verschiedenen Wasser- und Ufergewächsen. Seinen Nistplatz baut er bevorzugt am Boden in direkter Wassernähe aus angehäuftem organischem Material. Als Standvogel (Vogel, der im Winter nicht in den Süden zieht) bleibt er das gesamte Jahr über in seinem Revier. Sein Ruf ist ein hohes, weithin hörbares Trompeten, das besonders während des Fluges oder bei der Begrüßung des Partners ertönt. Wenn du einen Garten am Wasser hast, förderst du ihn am besten durch den Erhalt natürlicher, ungestörter Uferzonen. Du solltest unbedingt auf künstliche Fütterung verzichten, um die Wasserqualität und die Gesundheit der Tiere nicht zu gefährden. Während der Brutzeit ist es wichtig, ausreichend Abstand zu halten, da die Vögel ihr Nest und die Jungen mutig verteidigen. Durch das Belassen von dichter Ufervegetation schaffst du wichtige Rückzugsorte für diese beeindruckenden Tiere.
Diese Vögel unterliegen dem allgemeinen Naturschutz, weshalb Nester und Gelege nicht gestört werden dürfen. Bei Annäherung an die Jungtiere können die Eltern durch kräftiges Flügelschlagen und Zischen ein wehrhaftes Drohverhalten zeigen. Eine Verwechslungsgefahr mit anderen heimischen Vögeln ist aufgrund des schwarzen Federkleids nahezu ausgeschlossen.
Der Schwarzschwan (Cygnus atratus) wird taxonomisch in die Ordnung der Gänsevögel und die Familie der Entenvögel (Anatidae) eingeordnet. Ursprünglich aus Australien stammend, ist er in Mitteleuropa mittlerweile weit verbreitet und brütet erfolgreich in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Art bevorzugt dauerhafte Binnengewässer mit ausreichend Unterwasservegetation als Nahrungsquelle. Von anderen Schwanenarten lässt er sich durch die Gefiederfarbe und die im Flug sichtbaren weißen Handschwingen (äußere Flügelfedern) leicht unterscheiden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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