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Cytisus striatus
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
5
Arten
interagieren
19
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Gestreiften Ginster (Cytisus striatus) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Auffällig sind die tief gefurchten, silbrig behaarten Zweige und die leuchtend gelben Schmetterlingsblüten. In deinem Naturgarten fungiert dieser bis zu 1,7 m hohe Strauch als wertvoller Strukturgeber für trockene Bereiche. Da er zu den Hülsenfrüchtlern (Pflanzen mit stickstoffbindenden Wurzelknöllchen) gehört, verbessert er ganz natürlich die Bodenqualität an kargen Stellen. Er bietet Schutz für die Tierwelt und bereichert sonnige Standorte über Jahre hinweg. Wenn du einen robusten und unkomplizierten Mitbewohner suchst, ist dieser Ginster genau richtig für dich.
Goldgelber Strukturgeber: Der 1,7 Meter hohe Strauch für sonnige Magerstandorte.
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Als Mitglied der Hülsenfrüchtler stellt der Gestreifte Ginster eine wichtige Energiequelle für heimische Bestäuber dar. Während der Blütezeit von Mai bis Juli bieten die gelben Blüten Nektar und Pollen für verschiedene Insektengruppen an. Die dichte, verholzte Struktur des 1,7 m hohen Strauches dient Vögeln und Kleinsäugern als ganzjähriger Rückzugsort und Versteckmöglichkeit. Da die Samen ein Gewicht von fast 7 mg aufweisen, bleiben sie oft als Nahrungsquelle für bodennah lebende Tiere im Umkreis der Pflanze verfügbar. Der Strauch trägt so wesentlich zur Erhöhung der strukturellen Vielfalt und zum Nahrungsangebot in naturnahen Gärten bei.
Der Gestreifte Ginster ist in allen Teilen, besonders in den Samen, Zweigen und Blüten, leicht giftig. Er enthält Alkaloide (Spartein, Cytisin), die bei Einnahme zu Vergiftungserscheinungen führen können. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist daher Vorsicht geboten. Im Notfall kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1,7 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gestreifte Ginster (Cytisus striatus) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). Er wächst als verholzter, breitblättriger Strauch und erreicht eine Wuchshöhe von genau 1,7 m. Ursprünglich aus Südwesteuropa stammend, besiedelt er in Mitteleuropa vor allem Pionierstandorte (unbewachsene Erstbesiedlungsflächen) und sonnige Böschungen. Ein markantes morphologisches Merkmal sind die dicht behaarten Hülsenfrüchte, in denen die etwa 7 mg schweren Samen reifen, die sich vorwiegend über kurze Distanzen ausbreiten.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.