Bild folgtKI-generierte IllustrationDalmatolacerta oxycephala
Auch bekannt als: Dalmatinische Spitzkopfeidechse, Dalmatinishce Spitzkopfeidechse, Dalmatische Spitzkopfeidechse
Diese Eidechse (Dalmatolacerta oxycephala) erkennst Du an ihrem schlanken Körperbau und der für Reptilien typischen, flinken Bewegungsweise auf steinigen Untergründen. In Deinem Garten bevorzugt sie warme Lebensräume wie Trockenmauern (Steinwände ohne Mörtel) oder sonnige Gebäudebereiche. Da sie tagaktiv (während des Tages wach) ist, nutzt sie die Sonnenstrahlen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Sie ernährt sich als reiner Insektenfresser (Tierfresser, die sich von wirbellosen Kleintieren ernähren) und ist damit eine nützliche Mitbewohnerin. Den Winter verbringt das Tier in einer tiefen Winterstarre (ein Zustand, in dem alle Körperfunktionen durch Kälte extrem verlangsamt sind), meist versteckt in frostfreien Spalten. Du kannst dieses Tier unterstützen, indem Du Steinhaufen oder offene Fugen an Mauern erhältst. Solche Strukturen bieten wichtige Rückzugsorte und sichere Plätze für die kalte Jahreszeit. Ein naturnaher Garten mit vielen Versteckmöglichkeiten ist die beste Voraussetzung für ihr Überleben. Im aktuellen Monat Februar befindet sich das Tier noch in seiner Ruhephase unter der Erde oder in tiefem Gestein.
Dieses Reptil ist für Menschen vollkommen harmlos und nicht giftig. Da alle einheimischen Reptilien unter Naturschutz stehen, darfst Du sie nicht fangen, verletzen oder aus ihrem Lebensraum entfernen. Bei einer Begegnung solltest Du einfach den Anblick aus der Ferne genießen.
Die Spitzkopfeidechse (Dalmatolacerta oxycephala) gehört zur Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae) und ist die einzige Art ihrer Gattung. In den Regionen Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt sie natürlicherweise kaum vor, wird aber gelegentlich in klimatisch begünstigten Nischen beobachtet. Sie ist eine hochspezialisierte Felseidechse, die hervorragend an vertikalen Flächen klettern kann. Ihre Lebensweise ist eng an warme Standorte mit ausreichenden Spaltensystemen gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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