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Danthonia alpina
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An den charakteristischen, fast büscheligen Ährchen, die wie kleine Kelche an den Halmen sitzen, lässt sich der Kelch-Traubenhafer (Danthonia alpina) sofort erkennen. Dieses zierliche Gras ist in unserer Region extrem selten geworden und gilt laut Roter Liste als vom Aussterben bedroht. In deinem Garten übernimmt er eine wertvolle Rolle als Strukturbildner auf mageren, sonnigen Flächen und bietet einen Rückzugsort für die Bodenfauna. Da er in der freien Natur kaum noch Standorte findet, leistest du mit seiner Ansiedlung einen direkten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Schau am besten genau hin, wie dieses Gras mit extremer Trockenheit umgeht und deinen Naturgarten bereichert.
Vom Aussterben bedroht: Rette den seltenen Kelch-Traubenhafer in deinem Garten.
Da der Kelch-Traubenhafer mit dem Status Rote Liste 1 als vom Aussterben bedroht eingestuft ist, stellt jede Ansiedlung im Garten eine wichtige Erhaltungsmaßnahme für die regionale Biodiversität dar. Er ist ein hochspezialisierter Bewohner von Magerstandorten, die in der freien Landschaft fast vollständig verschwunden sind. Die dichten Grashorste bieten bodennah lebenden Kleinstlebewesen wertvollen Schutz vor Fressfeinden und extremen Temperaturen. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als strukturelles Element und Rückzugsort für überwinternde Gliedertiere. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, liegt der ökologische Fokus hier primär auf dem Schutz einer hochgradig gefährdeten Pflanzenart.
Der Kelch-Traubenhafer wird als nicht kindersicher eingestuft, da die Blätter und Ährchen über feine, scharfe Ränder verfügen können. Diese verursachen bei unvorsichtigem Kontakt leicht oberflächliche Schnittverletzungen an der Haut. Die Pflanze selbst ist jedoch vollkommen ungiftig und birgt keine chemischen Gefahren für Mensch oder Tier.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,305 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Kelch-Traubenhafer gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie lichte Wälder. Morphologisch zeichnet er sich durch seine horstbildende Wuchsform und die namensgebenden, traubig angeordneten Blütenstände aus. Als indigenes Gewächs ist er ein fester Bestandteil unserer ursprünglichen Flora, kämpft jedoch bundesweit um sein Überleben.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.