Bild folgtKI-generierte IllustrationDatura metel
Auch bekannt als: Datura metel
Schon von weitem fällt der Metel-Stechapfel (Datura metel) durch seine riesigen, aufrecht stehenden weißen oder violetten Trichterblüten auf. Typisch für die Art sind zudem die herzförmigen, leicht gelappten Blätter und die markanten, stacheligen Fruchtkapseln. Als imposantes Nachtschattengewächs bringt sie eine besondere architektonische Struktur in deine Beete. Bitte beachte jedoch, dass die Art nicht kindersicher ist und daher einen Platz abseits von Spielflächen benötigt. Hast du schon einen warmen Platz für diesen beeindruckenden Sommergast in deiner Gartenplanung vorgesehen?
Imposante Trichterblüten: Ein heimischer Wärmeliebhaber für deinen Garten.
Als in Österreich heimische Art ist der Metel-Stechapfel (Datura metel) ein fester Bestandteil der regionalen Pflanzengemeinschaft an warmen Standorten. Er besetzt wichtige ökologische Nischen auf offenen, nährstoffreichen Böden und trägt so zur floristischen Vielfalt bei. Da die Art auf Wärme angewiesen ist, bereichert sie besonders xerotherme (trockene, warme) Gartenbereiche. Mangels spezifischer Bestäubungsdaten in der Datenbank liegt der ökologische Wert vor allem in der Erhaltung der heimischen Artenvielfalt. Die markanten Fruchtstände bieten zudem eine wichtige strukturelle Bereicherung für naturnahe Gärten im Winter. Er dient als wertvoller Baustein in einem Gartenökosystem, das auf regionale Standortspezialisten setzt.
Die Pflanze ist in allen Teilen stark giftig und wird ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Besonders die Samen in den stacheligen Kapseln dürfen nicht verzehrt werden. Beim Umgang mit der Pflanze oder beim Rückschnitt solltest du Handschuhe tragen, um Hautreizungen durch den Pflanzsaft zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Der Metel-Stechapfel (Datura metel) benötigt einen vollsonnigen und geschützten Platz im Garten.
Die Erde sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Du kannst die Pflanze zwischen März und Mai setzen, sobald kein starker Bodenfrost mehr zu erwarten ist.
Achte auf eine regelmäßige Wasserversorgung, besonders während der heißen Sommermonate.
Eine Düngung mit Kompost im zeitigen Frühjahr unterstützt das kräftige Wachstum der Pflanze.
Da die Art in unseren Breiten oft einjährig kultiviert wird, ist eine Vermehrung über Samen im Frühjahr am erfolgreichsten.
Entferne regelmäßig verblühte Trichter, um die Bildung neuer Knospen zu fördern.
Im Herbst kannst du die vertrockneten Triebe als natürlichen Winterschutz für Bodenorganismen stehen lassen.
Gute Partnerin: Die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) passt hervorragend, da beide sonnige Standorte schätzen.
Idealer Nachbar: Auch der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ergänzt die Pflanze gut in trocken-warmen Beeten.
Der Metel-Stechapfel (Datura metel) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) innerhalb der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales). In der Region Österreich ist die Art heimisch und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche, warme Standorte. Charakteristisch ist der kräftige, krautige Wuchs, der oft eine beachtliche Höhe erreicht. Die großen, aufrechten Blüten und die weich bestachelten Kapseln sind die markantesten morphologischen Merkmale, an denen Laien die Art sicher identifizieren können.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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