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Datura metel
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Auch bekannt als: Datura metel
Schon von weitem fällt der Metel-Stechapfel (Datura metel) durch seine riesigen, aufrecht stehenden weißen oder violetten Trichterblüten auf. Typisch für die Art sind zudem die herzförmigen, leicht gelappten Blätter und die markanten, stacheligen Fruchtkapseln. Als imposantes Nachtschattengewächs bringt sie eine besondere architektonische Struktur in deine Beete. Bitte beachte jedoch, dass die Art nicht kindersicher ist und daher einen Platz abseits von Spielflächen benötigt. Hast du schon einen warmen Platz für diesen beeindruckenden Sommergast in deiner Gartenplanung vorgesehen?
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Als in Österreich heimische Art ist der Metel-Stechapfel (Datura metel) ein fester Bestandteil der regionalen Pflanzengemeinschaft an warmen Standorten. Er besetzt wichtige ökologische Nischen auf offenen, nährstoffreichen Böden und trägt so zur floristischen Vielfalt bei. Da die Art auf Wärme angewiesen ist, bereichert sie besonders xerotherme (trockene, warme) Gartenbereiche. Mangels spezifischer Bestäubungsdaten in der Datenbank liegt der ökologische Wert vor allem in der Erhaltung der heimischen Artenvielfalt. Die markanten Fruchtstände bieten zudem eine wichtige strukturelle Bereicherung für naturnahe Gärten im Winter. Er dient als wertvoller Baustein in einem Gartenökosystem, das auf regionale Standortspezialisten setzt.
Die Pflanze ist in allen Teilen stark giftig und wird ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Besonders die Samen in den stacheligen Kapseln dürfen nicht verzehrt werden. Beim Umgang mit der Pflanze oder beim Rückschnitt solltest du Handschuhe tragen, um Hautreizungen durch den Pflanzsaft zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Metel-Stechapfel (Datura metel) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) innerhalb der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales). In der Region Österreich ist die Art heimisch und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche, warme Standorte. Charakteristisch ist der kräftige, krautige Wuchs, der oft eine beachtliche Höhe erreicht. Die großen, aufrechten Blüten und die weich bestachelten Kapseln sind die markantesten morphologischen Merkmale, an denen Laien die Art sicher identifizieren können.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.