Bild folgtKI-generierte IllustrationDendrolimus pini
Auch bekannt als: Kiefernspinner
Du erkennst den Kiefernspinner (Dendrolimus pini) an seiner beachtlichen Größe und der rindenartigen, braungrauen Färbung, die ihn am Stamm perfekt tarnt. Dieser imposante Nachtfalter bringt pro Jahr eine Generation hervor. Da er oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) ist, sind seine Raupen im Frühjahr ab März vor allem an den Nadeln der Waldkiefer (Pinus sylvestris) zu finden. Mit einer Körpermasse von etwa 0,22 Gramm gehört er zu den schwereren Faltern unserer Heimat. Während die erwachsenen Tiere im Sommer keine Nahrung aufnehmen, fressen die Raupen intensiv an Nadelhölzern wie der Europäischen Lärche (Larix decidua) oder der Fichte (Picea abies). Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) in Kältestarre (Zustand ohne Bewegung bei niedrigen Temperaturen) geschützt in der Bodenstreu oder in Moospolstern direkt unter den Bäumen. Du kannst diese Art fördern, indem du unter Nadelbäumen auf das Harken verzichtest und Moos sowie herabgefallene Nadeln liegen lässt. So ermöglichst du den Raupen ein sicheres Winterquartier. Achte im Garten besonders auf alte Nadelbäume, da diese der wichtigste Lebensraum für die Entwicklung sind.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Kiefernspinner besitzt keinen Stachel und ist für Menschen vollkommen unbedenklich. Da er eine heimische Art ist, sollte man die Raupen und Falter in ihrem natürlichen Lebensraum belassen und nicht unnötig stören oder umsiedeln.
Der Kiefernspinner gehört zur Familie der Glucken (Lasiocampidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa heimisch, wobei allein in der Schweiz über 800 Beobachtungen dokumentiert sind. Die Art besiedelt eine gemäßigte Temperaturnische und ist eng an Nadelwaldbestände gebunden. Typisch für diesen großen Nachtfalter ist seine flügelnahe Ruhestellung, die an ein Hausdach erinnert, sowie die variablen Brauntöne, die ihn von ähnlichen Arten an Baumstämmen kaum unterscheidbar machen.
Körpergröße
large
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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