Bild folgtKI-generierte IllustrationDiaphora mendica
Auch bekannt als: Graubär, Hellgrauer Fleckleibbär
Du erkennst den Grauen Fleckleibbären (Diaphora mendica) an dem deutlichen Farbunterschied zwischen den Geschlechtern: Während die Männchen rauchgrau bis bräunlich gefärbt sind, zeigen sich die Weibchen in einem reinen Weiß mit kleinen, punktförmigen schwarzen Flecken. Dieser Nachtfalter erreicht eine mittlere Körpergröße mit einer Flügelspannweite von etwa 30 Millimetern und einer Körpermasse von rund 0,02 Gramm. In deinem Garten bringt das Tier meist eine Generation pro Jahr hervor. Die Weibchen legen ihre Eier in Gruppen an die Unterseite von Blättern ab. Da die Art polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) ist, sind die Raupen nicht wählerisch. Du findest sie im Sommer an der Großen Brennnessel (Urtica dioica), dem Stumpfblättrigen Ampfer (Rumex obtusifolius) oder an gewöhnlichem Löwenzahn (Taraxacum officinale). Die Raupen sind dicht behaart und eher unauffällig braun gefärbt. Das Tier überwintert als Puppe (Ruhestadium der Verwandlung) in einem lockeren Gespinst am Boden. Um den Falter zu fördern, solltest du Laub im Garten belassen und heimische Wildkräuter wie den Spitzwegerich (Plantago lanceolata) wachsen lassen.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Graue Fleckleibbär sticht nicht und besitzt keine Nessilhaare, die für Menschen oder Haustiere problematisch sind. Du kannst ihn und seine Raupen bedenkenlos beobachten, solltest sie aber in ihrem natürlichen Lebensraum ungestört lassen.
Der Graue Fleckleibbär gehört zur Familie der Erebidae (Eulenfalter im weiteren Sinne) und zur Unterfamilie der Bärenspinner. Die Art ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldränder, Wiesen und naturnahe Gärten. Ein markantes Merkmal ist der ausgeprägte Sexualdimorphismus (unterschiedliches Aussehen der Geschlechter). Die Art bevorzugt eine intermediate (gemäßigte) Temperaturnische und ist ein wichtiger Bestandteil des heimischen Ökosystems.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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