Bild folgtKI-generierte IllustrationDigitalis thapsi
Auch bekannt als: Digitalis thapsi
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Arten
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52
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem faellt der Spanische Fingerhut (Digitalis thapsi) durch seine charakteristischen, rosafarbenen Glockenblueten und die auffaellig weich behaarten Blaetter auf. Die Pflanze dient im Fruehjahr als wichtige Nektarquelle, die besonders von kraeftigen Bestaeubern wie Hummeln geschaetzt wird. Mit ihrem kompakten Wuchs bringt sie Struktur in Deine Beete, ohne zu wuchern. Du kannst mit dieser Art eine Bruecke zwischen Wildnis und gepflegter Gartenkultur schlagen, sofern Du den passenden Standort waehlst.
Kompakte Glockenpracht im Mai: Ein oesterreichisches Original fuer Naturnahe.
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Nach aktuellen Beobachtungen ist der Spanische Fingerhut im Wonnemonat Mai eine wichtige Anlaufstelle fuer Bestaeuber. Da er ein klassischer Rachenbluetler ist, profitieren vor allem Hummeln von dem geschuetzten Nektarangebot tief im Inneren der Bluete. Da keine spezifischen Daten zu Schmetterlingsraupen vorliegen, liegt sein Hauptnutzen im fruehen Nahrungsangebot fuer fliegende Insekten. Die verbluhten Staende bieten nach der Samenreife Struktur im Garten. So traegt die Pflanze dazu bei, die Biodiversitaet (Vielfalt des Lebens) in Deinem Garten zu stabilisieren.
Achtung, der Spanische Fingerhut ist in allen Pflanzenteilen hochgiftig und daher nicht kindersicher. Er enthaelt Herzglycoside (Wirkstoffe, die das Herz beeinflussen), weshalb Du beim Umgang mit der Pflanze, etwa beim Rueckschnitt, Handschuhe tragen solltest. In Gaerten mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren ist bei der Standortwahl besondere Vorsicht geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Standort: Er liebt sonnige bis halbschattige Plaetze auf gut durchlaessigem Grund.
Boden: Ideal ist ein eher magerer, steiniger Boden ohne Staunaesse (wenn Wasser im Boden steht und nicht abfliesst).
Pflanzzeit: Du kannst ihn von Maerz bis Mai oder im Herbst zwischen September und November setzen, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Die Pflanze ist recht anspruchslos; ein Rueckschnitt nach der Bluete im Mai foerdert die Vitalitaet der Rosette.
Vermehrung: Er versamt sich an geeigneten Stellen moderat von selbst, was fuer ein natuerliches Bild sorgt.
Winter: Die Rosette bleibt oft wintergruen und sollte im Fruehjahr von altem Laub befreit werden.
Gute Partnerin: Der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) ist eine hervorragende Nachbarin. Beide teilen die Vorliebe fuer halbschattige Saumstrukturen (uebergangsbereiche zwischen Wald und Wiese) und ergaenzen sich optisch durch den Kontrast von feinen Wedeln und festen Bluetenglocken.
Der Spanische Fingerhut (Digitalis thapsi) ist ein Vertreter der Wegerichgewaechse (Plantaginaceae) und in der Region Oesterreich beheimatet. Er bevorzugt warme, oft steinige Standorte und besiedelt dort trockene Waldraender oder Lichtungen. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch eine grundstaendige Blattrosette und druesig-klebrige Haare an Stielen und Blaettern aus. Im Gegensatz zum bekannteren Roten Fingerhut bleibt diese Art meist etwas kleiner und kompakter, was sie fuer kleinere Gaerten besonders attraktiv macht.
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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