Bild folgtKI-generierte IllustrationDigitaria ciliaris
Auch bekannt als: Digitaria ciliaris
An ihren fingerartig angeordneten, oft rötlich überlaufenen Ähren (Blütenständen) lässt sich die Wimper-Fingergras (Digitaria ciliaris) sofort erkennen. Da es sich um eine Art handelt, die sich schnell an sonnige Lücken anpasst, trägt sie zur natürlichen Vielfalt in deinem Garten bei. Auch wenn spezifische Daten zu Insektenbeziehungen in der Datenbank fehlen, bereichert jede heimische Grasart das ökologische Gefüge durch Struktur und Bodenfestigung. Wenn du sonnige, sandige Ecken im Garten hast, kannst du diese Pflanze dort gewähren lassen.
Ein wärmeliebender Spezialist für sonnige Lücken und natürliche Dynamik.
Als heimische Art in Österreich ist dieses Gras ein natürlicher Bestandteil der regionalen Flora. Da keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, steht vor allem die Funktion als Bodenbeschatter und Pionierpflanze im Vordergrund. Die Samen dienen im Herbst und Winter als natürliche Nahrungsquelle für verschiedene Vögel, die auf Sämereien angewiesen sind. Durch ihren schnellen Wuchs in den Sommermonaten schützt sie den Boden an heißen Tagen vor übermäßiger Austrocknung und Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser).
Die Wimper-Fingergras wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt meist an den scharfen Kanten der Blätter oder den Grannen (borstige Fortsätze an den Samen), die bei Kontakt zu Hautreizungen führen oder beim Verschlucken problematisch sein können. Achte daher darauf, sie nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen anzusiedeln.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Aug
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.14 m
Wähle einen vollsonnigen, warmen Standort in deinem Garten aus.
Der Boden sollte durchlässig und eher sandig-lehmig sein; Staunässe verträgt das Gras nicht.
Da es einjährig ist, erfolgt die Pflanzzeit im Frühjahr von März bis Mai, damit die Pflanze vor dem Frost aussamen kann.
Die Vermehrung übernimmt die Pflanze durch Selbstaussaat meist ganz von alleine, sofern du den Boden nicht zu stark mulchst.
Gießen ist nur bei extremer Trockenheit in der Keimphase nötig, danach ist sie sehr genügsam.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze im Spätherbst auf natürliche Weise abstirbt.
Belasse die trockenen Halme über den Winter als Strukturgeber für den Boden.
Gute Partnerin: Wegwarte (Cichorium intybus) – beide teilen die Vorliebe für sonnige, offene Standorte und ergänzen sich gut in ihrer Wuchsform.
Die Wimper-Fingergras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). In unserer Region ist sie primär in Österreich verbreitet, wo sie xerotherme Standorte (trockene, warme Orte) bevorzugt. Morphologisch zeichnet sie sich durch behaarte Blattscheiden und die namensgebenden, wimpernförmigen Härchen an den Spelzen (Hüllblättern der Blüte) aus. Als Therophyt (einjährige Pflanze, die den Winter nur als Samen überdauert) schließt sie ihren Lebenszyklus innerhalb eines Sommers ab.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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