Bild folgtKI-generierte IllustrationDiscoglossus pictus
Auch bekannt als: Discoglosse Peint, Gemalter Scheibenzüngler
Der Gemalte Scheibenzüngler (Discoglossus pictus) ist ein kräftig gebauter Froschlurch mit glatter Haut und oft auffälligen Fleckenmustern, der bevorzugt in sonnigen Stillgewässern (stehende Gewässer) lebt. Seine runden Pupillen und die namensgebende, scheibenförmige Zunge unterscheiden ihn deutlich von vielen heimischen Krötenarten. Als typisches Amphibium (Lurch, der sowohl im Wasser als auch an Land lebt) benötigt er flache, sich schnell erwärmende Teiche oder Tümpel zur Fortpflanzung. Die Eiablage erfolgt oft in mehreren Schüben, wobei der Laich (die Eier) in kleinen Klumpen am Gewässergrund oder an Strukturen abgelegt wird. Sauberes Wasser mit geringer Strömung ist für die Entwicklung der Larven (Kaulquappen) von großer Bedeutung. Falls du ein solches Tier im Garten entdeckst, kannst du es durch das Anlegen eines naturnahen Gartenteichs unterstützen. Flachwasserzonen und Uferbereiche mit Versteckmöglichkeiten aus Steinen oder Totholz bieten ideale Rückzugsorte. Die Nahrung dieser Tiere besteht allgemein aus verschiedenen wirbellosen Kleintieren, die im Wasser oder am Uferrand erbeutet werden. Im Winter ziehen sie sich in frostfreie Erdlöcher zurück, um die kalte Jahreszeit zu überdauern.
Wie alle europäischen Amphibien unterliegt auch diese Art dem allgemeinen Artenschutz. Ein eigenmächtiges Umsiedeln oder das Entnehmen aus der Natur ist gesetzlich verboten. Da Amphibien eine sehr empfindliche Haut besitzen, solltest du sie nur im absoluten Notfall und mit feuchten Händen berühren.
Der Gemalte Scheibenzüngler (Discoglossus pictus) gehört zur Familie der Alytidae (Scheibenzüngler und Geburtshelferkröten). Mit einer Körpergröße von etwa sechs bis acht Zentimetern ist er ein mittelgroßes Amphibium. Seine Lebensweise ist eng an aquatische (im Wasser befindliche) Lebensräume gebunden. In Europa besiedelt er vorwiegend den Mittelmeerraum, wird aber aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit in biodiversitätsrelevanten Datenbanken geführt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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