Bild folgtKI-generierte IllustrationDorycnium pentaphyllum subsp. transmontanum
An den schmalen, silbrig-seidigen Blättern, die meist zu fünft fächerförmig an den Stängeln sitzen, lässt sich der Fünfblatt-Backenklee (Dorycnium pentaphyllum subsp. transmontanum) sofort erkennen. Er ist in Deutschland heimisch und als Mitglied der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) ein wertvoller Bodenverbesserer. Da er mit Hilfe von Knöllchenbakterien (Bakterien an den Wurzeln) Stickstoff aus der Luft bindet, kommt er wunderbar ohne zusätzlichen Dünger aus. Für dich bedeutet das: Weniger Arbeit und ein gesundes Bodenklima auf ganz natürliche Weise. Wenn du trockene, sonnige Ecken ökologisch aufwerten möchtest, liegst du mit diesem robusten Halbstrauch genau richtig.
Der silbrige Bodenverbesserer: Natürliche Stickstoffquelle für magere Sonnenlagen.
Der Fünfblatt-Backenklee leistet einen wertvollen Beitrag zur Bodengesundheit in deinem Naturgarten. Er lebt in einer Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) mit Knöllchenbakterien (Bakterien an den Wurzeln), die Stickstoff aus der Luft binden und dem Boden zuführen. Das macht ihn zu einem wichtigen Pionier für nährstoffarme Standorte. Die feine, dichte Struktur der Zweige bietet kleinen Bodenlebewesen das ganze Jahr über Schutz vor Witterung. Auch im Winter bleiben die Triebe oft standfest und dienen als wertvolle Struktur in der kalten Landschaft. Da er in Deutschland heimisch ist, passt er perfekt in das lokale Ökosystem und fördert die natürliche Artenvielfalt im Bodenbereich.
Der Fünfblatt-Backenklee wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei Verzehr von Pflanzenteilen kann es zu Unwohlsein oder Magen-Darm-Beschwerden kommen. Du solltest die Pflanze daher vorsorglich außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern platzieren.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Standort: Such dir einen vollsonnigen und warmen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Die Erde sollte durchlässig, eher mager und idealerweise kalkhaltig sein.
Ellenberg-Werte: Mit einer niedrigen Feuchtezahl (trocken bis mäßig trocken) kommt die Pflanze bestens mit sommerlicher Dürre zurecht.
Als Lichtzeiger benötigt sie ungehinderte Besonnung, um ihre silbrige Farbe voll auszubilden.
Pflanzzeit: Du kannst sie von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Gießen ist nach dem Anwachsen nur noch bei extrem langanhaltender Trockenheit notwendig.
Schnitt: Ein leichter Rückschnitt im Februar oder März fördert den kompakten Wuchs.
Damit verhinderst du das Verkahlen (holziges Aussehen ohne Blätter) der unteren Zweige.
Vermehrung: Die einfachste Methode ist die Aussaat der Samen im zeitigen Frühjahr.
Kombination: Eine hervorragende Partnerin ist die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum).
Beide Arten teilen sich denselben Lebensraum auf trockenen Magerwiesen und ergänzen sich optisch perfekt.
Durch die ähnlichen Ansprüche an Wasser und Nährstoffe harmonieren sie langfristig ohne großen Pflegeaufwand.
Der Fünfblatt-Backenklee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). In der Region ist er an warmen Standorten wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) zu Hause. Charakteristisch ist sein Wuchs als Halbstrauch (unten verholzend, oben krautig), der eine Höhe von etwa 20 bis 50 Zentimetern erreicht. Die weißlichen bis zartrosa Blüten stehen in dichten Köpfchen zusammen und prägen das Erscheinungsbild im Hochsommer.
1 Video zu Dorycnium pentaphyllum subsp. transmontanum

•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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