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Draba sibirica
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Auch bekannt als: Draba sibirica
Wer das Sibirische Hungerblümchen (Draba sibirica) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen leuchtend gelben Blüten auf filigranen Stielen überzieht es den Boden wie ein kleiner, lebendiger Teppich. Du kannst dieses Juwel nutzen, um schwierige, karge Stellen dauerhaft zu begrünen, an denen andere Pflanzen aufgeben. Es ist ein robuster Bodendecker, der als Spezialist für kühle Lagen gilt. Probier es doch einmal in einer sonnigen Mauerritze oder im Steingarten aus.
Goldgelber Polsterteppich: Der robuste Alpenspezialist aus Österreich.
In ihrer Heimat Österreich übernimmt die Pflanze eine wichtige Rolle als Spezialistin für karge Standorte. Da sie bereits sehr früh im Jahr blüht, stellt sie eine wertvolle Ressource für die ersten Insekten dar, die nach dem Winter erwachen. In kühlen Gebirgslagen, wo das Nahrungsangebot oft erst spät einsetzt, ist dieser frühe Blühzeitpunkt entscheidend. Durch ihren dichten, polsterartigen Wuchs bietet sie zudem ganzjährig einen geschützten Lebensraum für verschiedene Kleinstlebewesen am Boden. Als heimisches Gewächs ist sie optimal an die regionalen Umweltbedingungen angepasst und fördert die Stabilität lokaler Ökosysteme.
In Bezug auf die Sicherheit wird die Art laut Datenlage als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass kleine Kinder keine Teile der Pflanze in den Mund nehmen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Wildpflanzen ist aufgrund des sehr charakteristischen, flachen Polsterwuchses im Garten jedoch gering.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Das Sibirische Hungerblümchen (Draba sibirica) wird taxonomisch in die Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) innerhalb der Ordnung der Kreuzblütlerartigen (Brassicales) eingeordnet. In unserer Region ist die Art in Österreich heimisch, wo sie vor allem kühle und oft gebirgige Lebensräume besiedelt. Charakteristisch für diese Pflanze ist ihr niedriger, mattenartiger Wuchs, der sie vor extremen Witterungseinflüssen schützt. Die schmalen Blätter bilden dichte Rosetten, aus denen die typischen vierzähligen Blüten hervorgehen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.