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Dracocephalum moldavica
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Moldawien-Drachenkopf, Türkischer Drachenkopf, Moldawische Melisse
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Du erkennst den Türkischen Drachenkopf (Dracocephalum moldavica) an seinen blauvioletten Lippenblüten, die wie kleine Drachenköpfe geformt sind und einen intensiven Zitronenduft verströmen. Diese einjährige, krautige Pflanze (nicht holzig werdendes Gewächs) ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie im Juni eine konzentrierte Nahrungsquelle bietet. Da die Samen mit nur 1,5 mg sehr leicht sind, verbreitet sich die Art unkompliziert durch Wind oder Tiere im Garten. Obwohl unsere Daten keine spezifischen Insektenarten nennen, bereichert die Pflanze die Vielfalt in deinem Beet enorm. Du kannst sie wunderbar nutzen, um schnell wachsende Lücken zu füllen und den Garten mit Duft zu beleben.
Blaues Blütenwunder mit Zitronenduft: Ein Fest für die Sinne im Juni.
Die ökologische Bedeutung des Türkischen Drachenkopfs liegt in seinem konzentrierten Blühzeitraum im Juni. In dieser Phase stellt er Ressourcen für blütenbesuchende Insekten bereit, die auf die charakteristische Form der Lippenblüten spezialisiert sind. Dank des geringen Gewichts der Samen (1,5 mg) kann die Pflanze weite Strecken überwinden und so neue Lebensräume im Garten eigenständig besiedeln. Da er nicht verholzt, zersetzen sich die Überreste im Winter schnell und fördern so das Bodenleben. Für Vögel bieten die reifenden Samen im Spätsommer eine kleine, aber feine Nahrungsergänzung. Er dient somit als dynamisches Element in einer naturnahen Gartenkultur.
Bitte beachte, dass der Türkische Drachenkopf laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. In einem Garten, in dem kleine Kinder spielen, solltest du die Pflanze daher eher in hintere Beetbereiche setzen. Auch wenn keine akute Giftigkeit bekannt ist, ist bei als nicht kindersicher deklarierten Arten stets Vorsicht geboten. Verwechslungen sind durch den markanten Zitronenduft der Blätter weitgehend ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Türkische Drachenkopf (Dracocephalum moldavica) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und zur Ordnung der Lippenblütlerartigen. In Mitteleuropa tritt die Art meist als Gartenpflanze oder seltener als unbeständiger Rückkehrer in die freie Natur auf. Die Pflanze bleibt krautig (nicht verholzend) und bildet breitblättrige Blätter aus, die kreuzgegenständig am Stängel sitzen. Eine morphologische Besonderheit sind die leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die lediglich 1,5 mg wiegen und so eine effiziente Fernausbreitung ermöglichen. Die Blütezeit beschränkt sich intensiv auf den Juni.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.