Bild folgtKI-generierte IllustrationDrepana falcataria
Auch bekannt als: Heller Sichelflügler
An seiner zierlichen, mittelgroßen Gestalt lässt sich der Helle Sichelflügler (Drepana falcataria) sofort erkennen. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,038 Gramm ist dieser Nachtfalter ein eher leichtgewichtiger Bewohner Deines Gartens. Du kannst das Tier hauptsächlich in den Monaten April bis September beobachten, wenn es seine aktiven Phasen durchläuft. Die Art gilt als oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert), was bedeutet, dass sie für ihre Entwicklung auf eine gezielte Auswahl an heimischen Pflanzen angewiesen ist. Da der Falter eine kalte Temperaturnische (einen kühleren Lebensraum) bevorzugt, ist er an das Klima in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestens angepasst. In der Schweiz belegen über 1.000 Sichtungen seit 1976 seine Beständigkeit in unserer Natur. Den Winter überdauert das Tier als Puppe (Ruhestadium nach der Raupenzeit), um sich vor strengem Frost zu schützen. Diese Puppen liegen meist verborgen in der Vegetation oder in der Streuschicht am Boden. Um den Bestand in Deinem Garten zu fördern, solltest Du unbedingt auf heimische Gehölze setzen. Das Belassen von Herbstlaub bietet den überwinternden Puppen den notwendigen Schutz vor Witterungseinflüssen. Zudem hilft der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel dabei, die Nahrungsgrundlage für die empfindlichen Raupen zu erhalten. So schaffst Du einen wertvollen Rückzugsort für diesen spezialisierten Gartenbesucher.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Dieser Nachtfalter besitzt keinerlei Abwehrmechanismen wie Stacheln oder Gifte, die für Menschen gefährlich sein könnten, und sollte aufgrund seiner zarten Flügelschuppen nicht angefasst werden.
Der Helle Sichelflügler (Drepana falcataria) gehört zur Familie der Sichelflügler (Drepanidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Mitteleuropa heimisch und durch eine Vorliebe für kühlere Standorte charakterisiert, was sie als Bewohner einer kalten Temperaturnische ausweist. Mit einer Masse von etwa 0,038 Gramm zählt er zu den mittelgroßen Nachtfaltern der Region. In der Schweiz ist die Population mit über 1.000 dokumentierten Beobachtungen zwischen 1976 und 2021 stabil und wissenschaftlich gut erfasst.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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