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Dryopteris carthusiana x filix-mas
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Du erkennst diesen Hybrid-Wurmfarn (Dryopteris carthusiana x filix-mas) an seinen aufrechten, doppelt gefiederten Wedeln, die eine Bruecke zwischen dem Gewoehnlichen Wurmfarn und dem Dornigen Wurmfarn bilden. Da er keine Blueten ausbildet, liegt sein oekologischer Wert in der Struktur und dem feuchten Kleinklima (kleinraeumiges Klima unter den Blaettern). Er bietet wichtige Verstecke fuer bodenbewohnende Nuetzlinge in deinem Naturgarten. Hast du schon ein schattiges Plaetzchen fuer diesen robusten Waldgast reserviert?
Heimische Wald-Eleganz: Der robuste Strukturgeber fuer schattige Gartenwinkel.
Als Farn produziert diese Pflanze weder Nektar noch Pollen, weshalb sie keine klassische Nahrungspflanze fuer Fluginsekten ist. Ihr oekologischer Wert liegt jedoch in der Schaffung eines stabilen Mikroklimas (kleinraeumiges Klima unter den Blaettern), das fuer Amphibien und bodenbewohnende Wirbellose lebensnotwendig ist. Die dichten Wedel bieten ganzjaehrig Schutz und Versteckmoeglichkeiten. Da die Art in Oesterreich heimisch ist, fuegt sie sich perfekt in regionale Waldgartensysteme ein. Sie dient als wichtiges strukturelles Element in Bereichen, in denen bluehende Pflanzen aufgrund von Lichtmangel kaum gedeihen.
Dieser Farn ist nicht kindersicher. Wie bei vielen Wurmfarnen enthalten die Pflanzenteile Stoffe, die bei Verzehr giftig wirken koennen. Achte daher besonders in Gaerten mit kleinen Kindern darauf, dass keine Teile der Wedel oder des Wurzelstocks in den Mund gelangen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,39 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Farn ist eine natuerliche Kreuzung aus dem Dornigen Wurmfarn (Dryopteris carthusiana) und dem Gewoehnlichen Wurmfarn (Dryopteris filix-mas). In der Region ist er in Oesterreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt feuchte Waldstandorte sowie schattige Saeume. Morphologisch vereint er die Merkmale beider Elternarten, wobei die Wedelstruktur oft etwas feiner als beim reinen Wurmfarn wirkt. Er zaehlt zu den Gefaesssporenpflanzen, die sich ueber Sporen an der Unterseite der Wedel vermehren und keine Blueten im klassischen Sinne entwickeln.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.