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Dryopteris wallichiana
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Auch bekannt als: Dryopteris wallichiana
An den auffälligen schwarzen Schuppen an den gelbgrünen Blattstielen lässt sich der Wallich-Wurmfarn (Dryopteris wallichiana) sofort erkennen. In deinem Naturgarten bietet er mit seinen großen Wedeln (Farnblättern) wertvollen Schutzraum und ein kühles Mikroklima (kleinräumiges Klima innerhalb eines Bestandes) für Bodenlebewesen. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten noch ausstehen, ist er als Strukturbildner für die Artenvielfalt unverzichtbar. Du wirst sehen, wie dieser Farn Ruhe und Beständigkeit in deine dunkleren Gartenwinkel bringt.
Ein majestätischer Schattenkönig mit markantem Schwarz-Grün-Kontrast.
In seiner Heimat Österreich übernimmt dieser Farn eine wichtige Rolle im Wasserhaushalt des Bodens, indem er durch Beschattung die Verdunstung reduziert. Seine dichten Wedel bieten wertvollen Unterschlupf für Amphibien wie die Erdkröte (Bufo bufo), die in der feuchten Kühle unter dem Laub Schutz vor Austrocknung findet. Da Farne Sporen statt Blüten bilden, dienen sie zwar nicht als Nektarquelle, sind aber für die strukturelle Vielfalt im Naturgarten entscheidend. Das stabile Kleinklima unter den Wedeln fördert zudem nützliche Bodenorganismen, die für die Humusbildung wichtig sind. So trägst du zur Stabilität des biologischen Gleichgewichts bei.
Der Wallich-Wurmfarn ist nicht kindersicher und sollte in Gärten mit kleinen Kindern mit Vorsicht gepflanzt werden. Wie viele Wurmfarngewächse enthält er Inhaltsstoffe, die bei Verzehr giftig wirken. Achte darauf, dass keine Pflanzenteile in den Mund gelangen, und wasche dir nach dem Hantieren mit der Pflanze zur Sicherheit die Hände.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,6 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Wallich-Wurmfarn (Dryopteris wallichiana) gehört zur Familie der Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae) innerhalb der Ordnung der Tüpfelfarnartigen (Polypodiales). Er ist in Europa unter anderem in Österreich beheimatet und besiedelt dort bevorzugt kühle, luftfeuchte Bergwälder. Besonders markant ist sein trichterförmiger Wuchs, bei dem die Wedel aus einem zentralen Stock entspringen. Die Blattstiele sind dicht mit dunklen Spreuschuppen (häutige Anhängsel der Oberhaut) besetzt, was einen starken Kontrast zum hellen Austrieb bildet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.