Bild folgtKI-generierte IllustrationEleusine indica
Auch bekannt als: Eleusine indica
An den sternförmig ausgebreiteten, flachen Blütenähren lässt sich die Indische Fingerhirse (Eleusine indica) sofort erkennen. Da sie extrem trittfest ist, schließt sie Lücken in Pflasterfugen oder an trockenen Wegrändern und trägt so zur Festigung des Bodens bei. Wenn du einen robusten Überlebenskünstler suchst, der ohne viel Pflege auskommt, machst du mit diesem Gras alles richtig.
Ein robuster Überlebenskünstler für trockene Wege und sonnige Nischen.
Nach aktuellen Daten spielt die Indische Fingerhirse (Eleusine indica) als heimische Art in Österreich eine Rolle im ökologischen Gefüge trockener Standorte. Sie besiedelt erfolgreich Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und ruderalisierte Flächen, wodurch sie den Boden vor Erosion schützt. Da sie eine Vielzahl kleiner Samen produziert, bietet sie in den Wintermonaten eine wichtige Nahrungsgrundlage für verschiedene heimische Vogelarten. Als Teil der regionalen Wildflora trägt sie zur genetischen Vielfalt bei und bietet in ihren dichten Horsten Schutz für kleine bodenbewohnende Lebewesen.
Die Indische Fingerhirse (Eleusine indica) wird als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Pflanzenteile von Kindern verzehrt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Gräsern besteht in unseren Breiten bei Beachtung der charakteristischen, fingerförmigen Blütenstände nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.3 m
Die Indische Fingerhirse bevorzugt warme und vollsonnige Standorte im Garten.
Sie ist äußerst genügsam und gedeiht auch auf stark verdichteten oder nährstoffarmen Böden.
Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Da sie einjährig wächst, vermehrt sie sich zuverlässig über ihre Samen, die im Spätsommer reifen.
Eine zusätzliche Bewässerung ist nur bei extrem langanhaltender Trockenheit in der Keimphase nötig.
Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze an karge Verhältnisse angepasst ist.
Im Winter können die vertrockneten Halme stehen bleiben, um den Boden zu schützen.
Gute Partnerin: Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus) – beide teilen die Vorliebe für trockene Standorte und festigen gemeinsam beanspruchte Bodenflächen.
Die Indische Fingerhirse (Eleusine indica) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet in unserer Region liegt primär in Österreich, wo sie typische Trittgesellschaften (Pflanzengemeinschaften auf viel begangenen Flächen) besiedelt. Morphologisch zeichnet sie sich durch einen horstartigen Wuchs (büschelförmig) und sehr kräftige, am Grund oft weißliche Halme aus, die flach auf dem Boden aufliegen können.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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