Bild folgtKI-generierte IllustrationElymus hispidus × repens
Wer (Elymus hispidus × repens) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Die markanten, oft bläulich bereiften Halme und die schmalen Ähren (Blütenstände der Gräser) machen sie unverwechselbar. Als Kreuzung aus der Grauen Quecke (Elymus hispidus) und der Gemeinen Quecke (Elymus repens) ist sie extrem widerstandsfähig. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, lässt sich ihr direkter Nutzen für Wildbienen nicht genau beziffern. Dennoch ist sie im Naturgarten wertvoll, da Gräser wichtige Rückzugsorte für Kleinstlebewesen schaffen. Du solltest ihr im Garten einen Platz geben, an dem sie sich ungestört ausbreiten darf.
Widerstandsfähiger Strukturgeber: Die robuste Quecken-Kreuzung für deinen Garten.
Nach aktuellen Daten liegen für diese spezifische Hybrid-Quecke keine gesicherten Erkenntnisse über Besuche durch Bestäuber vor. Da es sich um ein Gras handelt, erfolgt die Bestäubung primär durch den Wind, weshalb keine Nektarwerte erhoben werden. Dennoch bieten die dichten Halme wichtigen Lebensraum für verschiedene Gliedertiere (Insekten und Spinnen), die dort Schutz suchen. Die Samen könnten in den Wintermonaten als Nahrung für Vögel dienen, wobei konkrete Beobachtungen für diese Kreuzung in der Datenbank fehlen. Der ökologische Wert ergibt sich somit vor allem aus der Strukturgebung und Bodenfestigung im Gartenraum. Ohne spezifische Raupen-Futterdaten bleibt ihre Rolle als Wirtspflanze für Schmetterlinge hier ungeklärt.
Diese Pflanze ist laut den vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft. Es liegen keine spezifischen Meldungen über eine Giftigkeit vor, dennoch ist beim Umgang Vorsicht geboten, insbesondere wenn Kinder im Garten spielen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten ist bei dieser speziellen Quecken-Kreuzung nach aktuellem Kenntnisstand nicht bekannt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.71 m
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Achte darauf, dass der Boden zum Zeitpunkt der Pflanzung offen und frostfrei ist.
Da keine spezifischen Standortwerte vorliegen, ist von einer hohen Anpassungsfähigkeit an verschiedene Gartenböden auszugehen.
Die Vermehrung erfolgt meist vegetativ über Rhizome (unterirdische Kriechsprosse).
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber im späten Winter durchgeführt werden, um Platz für frisches Grün zu schaffen.
Gießen ist nach der Anwuchsphase nur bei extremer, langanhaltender Trockenheit notwendig.
Da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft ist, solltest du den Standort in deinem Garten mit Bedacht wählen.
Eine Kombinationsempfehlung mit anderen Arten liegt aufgrund fehlender Daten nicht vor, doch sie fügt sich gut in naturnahe Wildnis-Ecken ein.
Beobachte das Wachstum regelmäßig, da Quecken-Arten von Natur aus zur Ausbreitung neigen.
Diese Pflanze ist eine natürliche Hybride (Kreuzung) zwischen der Grauen Quecke (Elymus hispidus) und der Gemeinen Quecke (Elymus repens). Sie gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Man findet sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor allem dort, wo die Standorte der Elternarten aufeinandertreffen. Morphologisch zeichnet sie sich durch die Kombination aus der Blaufärbung der Grauen Quecke und der Wuchskraft der Gemeinen Quecke aus, was sie zu einem spannenden Studienobjekt für botanisch Interessierte macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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