Bild folgtKI-generierte IllustrationElymus repens × Leymus arenarius
An ihren straffen, blaugrauen Blaettern laesst sich diese Kreuzung (Elymus repens × Leymus arenarius) sofort erkennen. Als Verbindung aus der Gemeinen Quecke und dem Strandroggen vereint sie eine enorme Robustheit mit einer markanten, kuehlen Optik. In deinem Naturgarten fungiert sie vor allem als Strukturbildner und bietet durch ihr dichtes Blattwerk wichtigen Unterschlupf fuer bodennah lebende Tiere. Da fuer diese spezifische Form keine detaillierten Insektendaten vorliegen, schaetzt man sie primaer fuer ihren Wert als Versteckmoeglichkeit und Bodenfestiger. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze fuer sandige Stellen suchst, machst du hier alles richtig.
Blaugraues Strukturwunder: Robustes Gras fuer sonnige Sandstellen.
Da fuer diese spezifische Kreuzung keine Beziehungsdaten verfuegbar sind, steht der strukturelle Nutzen im Vordergrund. Das dichte Blattwerk dient vielen Kleintieren als wichtiger Tageseinstand (geschuetzter Rueckzugsort). In den kalten Monaten bieten die stehengelassenen Halme Schutz fuer ueberwinternde Insekten. Da Graeser generell wichtige Lebensraeume darstellen, foerderst du mit ihrer Pflanzung die Vielfalt im Garten, auch wenn keine konkreten Spezialisten gelistet sind. Zudem schuetzt das weit verzweigte Wurzelwerk den Boden vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser).
Diese Pflanze gilt als nicht kindersicher. Der Grund dafuer sind die sehr scharfen Raender der Blaetter, die bei Beruehrung leicht zu Schnittverletzungen fuehren koennen. Es ist ratsam, sie nicht direkt an den Rand von Gartenwegen zu setzen, wo Kinder spielen oder barfuss laufen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.57 m
Waehle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte gut durchlaessig und eher sandig sein; die Pflanze liebt karge Verhaeltnisse.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen Maerz und Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Da sie zur Auslaeuferbildung neigt, solltest du ihr im Beet entweder viel Platz geben oder eine Wurzelsperre einbauen.
Giessen ist nur in der ersten Zeit nach dem Pflanzen oder bei extremer Hitze notwendig.
Auf Duenger kannst du ganz verzichten, da die Halme sonst ihre Standfestigkeit verlieren.
Ein Rueckschnitt der alten Halme erfolgt im zeitigen Fruehjahr vor dem ersten Austrieb.
Gute Partnerin: Feld-Beifuss (Artemisia campestris) – beide teilen die Vorliebe fuer extrem trockene Sandstandorte und ergaenzen sich optisch durch ihre unterschiedlichen Wuchsformen.
Dieses Gras ist eine Kreuzung innerhalb der Familie der Suessgraeser (Poaceae). Sie tritt gelegentlich dort auf, wo die Gemeine Quecke (Elymus repens) und der Strandroggen (Leymus arenarius) gemeinsam vorkommen, meist in Kuestennaehe oder auf sandigen Pionierstandorten (Flaechen, die als erste besiedelt werden). Die Pflanze bildet kraeftige Rhizome (unterirdische Kriechsprosse) aus, die zur Bodenfestigung beitragen. Die Form der Aehren (Bluetenstaende) ist meist eine Zwischenform der beiden Elternarten, was sie fuer Kenner unverwechselbar macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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