Bild folgtKI-generierte IllustrationEntephria cyanata
Wer Entephria cyanata einmal beobachtet hat, vergisst sie nicht: Der kleine Falter fällt durch seine zarte Gestalt und das extrem geringe Körpergewicht von nur etwa 0,01 Gramm auf. Als Bewohner kühlerer Lagen ist dieser Spanner (Geometridae) perfekt an niedrige Temperaturen angepasst. Das Tier lebt monophag (auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert), was ihn besonders abhängig von einer intakten Umgebung macht. Von Mai bis September kannst du die Falter in kühlen Gartenbereichen beobachten. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an der Nahrungspflanze ab. Sobald die Raupen schlüpfen, fressen sie ausschließlich an dieser speziellen Wirtspflanze. Den Winter überdauert die Art als Larve (Raupe) in einer Kältestarre (Zustand der Bewegungsunfähigkeit bei Kälte). Da er kühle Standorte bevorzugt, findet man ihn meist in Gärten in höheren Lagen. Um diese Art zu fördern, solltest du auf eine naturnahe Gestaltung ohne Insektizide achten. Ein Garten mit schattigen, kühlen Nischen kommt seinen Bedürfnissen entgegen. Als Gärtner kannst du helfen, indem du die natürliche Flora unangetastet lässt. So behalten die spezialisierten Raupen ihre Lebensgrundlage.
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten. Er sticht nicht, beißt nicht und ist aufgrund seiner Spezialisierung ein wertvoller Zeiger für ein intaktes Ökosystem. Man sollte die Tiere und ihre Umgebung am besten ungestört lassen.
Entephria cyanata gehört zur Familie der Spanner (Geometridae). In unserer Region ist die Art vor allem in der Schweiz verbreitet, wobei dort 146 Beobachtungen vorliegen. Der Falter bevorzugt eine kalte Temperaturnische und ist somit an kühle Klimate angepasst. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,0097 Gramm ist er ein sehr leichter und zierlicher Schmetterling. Seine Lebensweise ist monophag (auf eine Pflanzenart spezialisiert), was ihn eng an ganz bestimmte Standorte bindet.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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