Bild folgtKI-generierte IllustrationEntephria flavata
An ihrer eher geringen Koerpergroesse laesst sich Entephria flavata sofort erkennen. Dieser zierliche Nachtfalter wiegt lediglich rund 0,01 Gramm und gehoert zur Familie der Spanner (Geometridae). In deinem Garten ist er ein seltener und besonderer Gast, da er als psychrophil (an Kaelte angepasst) gilt und vor allem in der Schweiz beheimatet ist. Zwischen Mai und September kannst du die Falter beobachten, wie sie bevorzugt in kühleren, schattigen Gartenbereichen aktiv sind. Wie viele Eier ein Weibchen genau ablegt, ist fuer diese spezialisierte Art noch nicht abschliessend dokumentiert. Fest steht jedoch, dass das Tier als Larve (Raupe) ueberwintert, um die kalte Jahreszeit unbeschadet zu ueberstehen. Da die Datenlage zu seinen bevorzugten Futterpflanzen noch lueckenhaft ist, kannst du die Art am besten foerdern, indem du naturbelassene, kühle Nischen bewahrst. Verzichte auf Pestizide (chemische Mittel zur Schaedlingsbekaempfung) und lass im Herbst etwas Laub oder Pflanzenreste liegen, um der Raupe einen geschuetzten Ort fuer den Winter zu bieten.
Dieser Nachtfalter ist voellig harmlos und ein gern gesehener, wenn auch seltener Gartenbesucher. Er besitzt weder Stachel noch Beisswerkzeuge und stellt keine Gefahr fuer Menschen oder Haustiere dar. Da die Art spezialisiert ist, sollte man sie in ihrem natürlichen Lebensraum ungestoert lassen.
Entephria flavata ist ein Vertreter der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Diese heimische Art ist in der Schweiz verbreitet und besetzt eine oekologische Nische in kühleren klimatischen Zonen. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,0097 Gramm zaehlt sie zu den kleineren Nachtfaltern der Region. Aufgrund von bisher nur 13 dokumentierten Sichtungen in der Schweiz gilt die Art als seltener Spezialist, dessen Lebensweise eng an kühle Habitate gebunden ist.
Körpergröße
small
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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