Bild folgtKI-generierte IllustrationEntephria nobiliaria
Typisch für den Falter (Entephria nobiliaria) ist sein zierlicher Körperbau, der mit einer Körpermasse von gerade einmal 0,0097 Gramm auffallend leicht ist. Da dieser Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae) monophag (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert) lebt, ist er ein hochspezialisierter Bewohner kühlerer Regionen. Du kannst die kleinen Falter in den Monaten Mai bis September beobachten, wenn sie in ihrem Lebensraum aktiv sind. Über die genaue Anzahl der Eier liegen keine Daten vor, doch die Fortpflanzung findet während der Sommermonate statt. Den Winter überdauert das Tier als Larve (Raupe), die sich in eine Kältestarre (Zustand verlangsamter Lebensvorgänge) versetzt. Im aktuellen Monat März befindet sich der Nachwuchs also noch als Raupe in seinem Winterquartier an geschützten Stellen am Boden. Um diese Art zu fördern, solltest du deinen Garten naturnah gestalten und auf heimische Wildkräuter setzen. Da sie kühle Temperaturnischen bevorzugt, profitiert sie von schattigen, feuchten Gartenbereichen und dem Verzicht auf jegliche Pestizide. Lass im Herbst Laub und Pflanzenstängel stehen, damit die Larven einen sicheren Ort für die Überwinterung finden.
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in jedem ökologisch geführten Garten. Da er weder sticht noch beißt und keinerlei Reizstoffe besitzt, geht von ihm keine Gefahr aus. Aufgrund seiner Seltenheit und Spezialisierung solltest du die Tiere und ihre Larven lediglich beobachten und nicht berühren oder umsiedeln.
Die Art (Entephria nobiliaria) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in der Schweiz (CH) heimisch und an kühle klimatische Bedingungen angepasst, was sie zu einem Spezialisten für montane Lebensräume macht. Mit ihrer geringen Körpergröße und einer Masse von etwa 0,0097 Gramm ist sie ein eher unauffälliger Vertreter ihrer Gattung. In der Schweiz wurden zwischen 1972 und 2018 insgesamt 190 Beobachtungen dokumentiert, was auf eine stabile, aber lokal begrenzte Verbreitung in passenden Ökosystemen hindeutet.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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