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Epilobium adnatum
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Auch bekannt als: Epilobium adnatum
Auffällig sind die vier schmalen, am Stängel herablaufenden Leisten, die dem Anliegenden Weidenröschen (Epilobium adnatum) ein fast quadratisches Aussehen geben. Diese gebietsfremd Wildpflanze ist eine klassische Pionierart (Besiedlerin offener Bodenflächen) und findet oft von selbst den Weg in naturnahe Gärten. Durch ihre Symbiose mit Bodenpilzen, der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), ist sie im Gartenboden bestens vernetzt und äußerst robust. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen vorliegen, bereichert sie als Nachtkerzengewächs die Vielfalt an feuchten Standorten. Da sie als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du den Standort in deinem Garten mit Bedacht wählen. Ein interessanter Gast für dich, wenn du ökologische Nischen in feuchteren Gartenbereichen fördern möchtest.
Robuste Pionierpflanze für feuchte Gartenstellen und ein gesundes Bodenleben.
Als heimische Wildpflanze leistet das Anliegende Weidenröschen einen Beitrag zur strukturellen Vielfalt im Garten. Seine Samenreife im Spätsommer bietet eine natürliche Nahrungsquelle für Vögel, die die flugfähigen Samen aus den Kapseln picken. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) unterstützt die Pflanze ein gesundes Geflecht aus nützlichen Bodenpilzen, was der Bodenqualität insgesamt zugutekommt. Da keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, bleibt ihre Rolle für spezialisierte Insekten unerwähnt, doch als heimisches Nachtkerzengewächs fügt sie sich nahtlos in das regionale Ökosystem ein. In feuchten Gartenbereichen bietet sie zudem Schutz und Deckung für bodennah lebende Kleintiere.
Das Anliegende Weidenröschen wird als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher außerhalb der direkten Reichweite von Kinderspielflächen gepflanzt werden. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten, sofern man auf die charakteristischen vier Leisten am Stängel achtet.
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Das Anliegende Weidenröschen gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Es besiedelt bevorzugt Lebensräume wie Grabenränder, Ufer und feuchte Wegstellen mit nährstoffreichen Böden. Morphologisch (gestaltlich) erkennt man es an dem aufrechten Wuchs und den namensgebenden, am Stängel herablaufenden Blattbasen. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Wurzelsymbiose mit Pilzen, die der Pflanze hilft, Mineralstoffe effizienter aus dem Boden aufzunehmen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.