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Equisetum litorale
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An seinen quirlig angeordneten Seitentrieben und dem harten, gegliederten Halm lässt sich der Ufer-Schachtelhalm (Equisetum litorale) sofort erkennen. Als indigene (einheimische) Pflanze ist er bestens an unser Klima angepasst und besiedelt gerne feuchte Übergangszonen zwischen Land und Wasser. Er bietet wertvollen Lebensraum und Deckung für Amphibien und bodenbewohnende Tiere an deinem Teichrand. Da er ein Hybrid (natürliche Kreuzung zweier Arten) ist, vereint er spannende Merkmale seiner Elternpflanzen in sich. In deinem Naturgarten sorgt er für eine urzeitliche Optik und stabilisiert zuverlässig feuchte Böden. Schau doch mal, ob er auch an deiner feuchten Gartenstelle Fuß fassen kann.
Urzeitlicher Strukturgeber für feuchte Gartenstellen und Teichränder.
Als einheimische Art ist der Ufer-Schachtelhalm ein funktionaler Bestandteil unserer Feuchtbiotope. Sein dichte Wuchsform bietet wichtige Deckung und Rückzugsorte für Kleinstlebewesen und Amphibien am Wasser. Da er keine Blüten bildet, liefert er zwar keinen Nektar, bereichert den Garten aber durch seine strukturelle Vielfalt. Die Pflanze trägt maßgeblich zur Bodenfestigung an feuchten Böschungen bei und verhindert Erosion (Abtragung von Boden durch Wasser). In den Halmen, die aus dem Wasser ragen, finden Libellen oft geeignete Plätze für ihre Entwicklung. Er unterstützt so die natürliche Dynamik und Stabilität feuchter Lebensräume.
Der Ufer-Schachtelhalm ist nicht kindersicher und sollte keinesfalls verzehrt werden. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre), der für Menschen und Tiere giftige Inhaltsstoffe besitzt. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Größe der zentralen Höhle im Halm, die bei dieser Art meist deutlich ausgeprägt ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Photosynthetischer Spross
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,85 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Ufer-Schachtelhalm (Equisetum litorale) ist eine natürliche Kreuzung, die in Mitteleuropa und besonders in Österreich verbreitet ist. Er besiedelt bevorzugt Standorte wie Gräben, Moore oder feuchte Uferzonen. Da er zu den Sporenpflanzen gehört, entwickelt er keine Blüten oder Samen im herkömmlichen Sinne. Sein Wuchs wird durch ein kräftiges, unterirdisches Rhizom (Wurzelstock) bestimmt, aus dem die charakteristischen, hohlen Sprosse austreiben. Morphologisch steht er zwischen seinen Elternarten und zeigt oft eine weite zentrale Höhle im Inneren des Stängels.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.